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Die Bedeutung der Schulsozialarbeit (Symbolbild) wächst seit Jahren konstant. Auch in Mühlacker ist das Themenfeld sehr wichtig – um den künftigen Träger ist nun aber eine Debatte entbrannt. Foto: dpa-Archiv/Marijan Murat
Die Bedeutung der Schulsozialarbeit (Symbolbild) wächst seit Jahren konstant. Auch in Mühlacker ist das Themenfeld sehr wichtig – um den künftigen Träger ist nun aber eine Debatte entbrannt. Foto: dpa-Archiv/Marijan Murat
12.02.2019

Erneut Ärger um Schulsozialarbeit in Mühlacker: CDU beantragt weitere Beratungen

Mühlacker Die Diskussion über die Schulsozialarbeit in Mühlacker ist in den vergangenen Wochen überaus hitzig geführt worden. Insbesondere die Vertreter der CDU und der Freien Wähler hatten sich in einer Gemeinderatssitzung gegenseitig Vorwürfe gemacht.

Grund hierfür ist die Frage, ob eine europaweite Ausschreibung der Schulsozialarbeit rechtlich notwendig ist oder nicht. Bislang wurde dem seitherigen Träger „miteinanderleben“, der bei einer erneuten Ausschreibung wieder zum Zug kommen könnte, jedenfalls noch nicht gekündigt. Vorher sollten nämlich noch offene Fragen geklärt werden. In einem umfassenden Schreiben der CDU-Fraktion an Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider, listeten die Christdemokraten noch etliche weitere Punkte auf, die vorher noch geprüft werden müssten.

Warum soll dem Verein „miteinanderleben“ überhaupt gekündigt beziehungsweise dessen Trägerschaft neu ausgeschrieben werden? Dies hängt mit der Höhe der Auftragssumme (mehr als eine Million Euro) zusammen. Überschreitet diese einen Grenzwert von 750.000 Euro, müsse zwingend eine europaweite Ausschreibung erfolgen, erläutert CDU-Fraktionssprecher Günter Bächle. Und bevor diese umgesetzt werden könne, müsse man dem bisherigen Träger zunächst kündigen.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 13. Februar 2019, in der „Pforzheimer Zeitung (Ausgabe Mühlacker)“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.