nach oben
Premiere in der Garage: Bei ihrer ersten öffentlichen Ausstellung zeigte Helga Aichele in Lomersheim mit ihren Bildern die Kraft von Gefühlen.
Premiere in der Garage: Bei ihrer ersten öffentlichen Ausstellung zeigte Helga Aichele in Lomersheim mit ihren Bildern die Kraft von Gefühlen. © Fotomoment
29.03.2011

Erste Bilderausstellung von Helga Aichele in Lomersheim

MÜHLACKER-LOMERSHEIM. Das Spiel mit Farben, Formen und Strukturen hat es Helga Aichele angetan. Am Sonntag stellte sie erstmals ihre Bilder der Öffentlichkeit vor. In einer improvisierten Galerie ihres Wohnhauses konnten die Besucher sich mit der Sprache der Gefühle beschäftigen.

Im November vergangenen Jahres hat sie mit dem Malen begonnen. „Ich will malen“, das hat die Heilpraktikerin gespürt. Sofort hat sie es in die Tat umgesetzt. Sie besorgte sich Aquarellfarben und Leinwände und fing an. Sie merkte „es macht riesigen Spaß“.

Das Malen ist für sie „alles was auf der Seele ist“ sprechen zu lassen. Die Sprache lebt dabei von den Gefühlen und der Inspiration. Sie fertigt keine Konzeptzeichnungen an, sondern malt wie es ihr der Augenblick ihrer persönlichen Wahrnehmung vermittelt. „Es befreit einfach, Gefühle auf diesem Weg auszudrücken“, meinte sie.

Der Vorschlag für eine Ausstellung kam von außen. Sie räumte zwei Garagen an ihrem Wohnhaus in der Klotzbergstraße frei und hängte dort ihre Bilder aus. Abstrakte Motive in denen die Farbensprache dominiert und mit Buchstaben, Zahlen und Zeichen eine Verbindung eingeht. Eine positive und strahlende Wirkung geht von ihren Aquarellbildern aus. Kontrastreichtum gibt es ebenso wie zart ineinanderlaufende Farbenspiele.

Derzeit richtet sich Helga Aichele eine kleine Galerie ein. Die Wohnräume zu nutzen berge Gefahren. Mit einem Lachen erzählte sie von Farbklecksen, die beim Malen einfach mal daneben gehen. Auch „alle Haushaltsgeräte wurden zweckentfremdet“. Das Mischen von Farben bedarf eben verschiedener Utensilien. Je mehr sie male, desto mehr gefalle ihr dies. Eine Aussage, die den Bildern anzusehen ist. Neben ihren Bildern zeigte Helga Aichele Aquarelle von Felicitas Pöpsel aus Keltern-Niebelsbach. Zarte Blumenmotive und ebenso meist von zarten Farbabstimmungen bestimmte abstrakten Arbeiten.