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Sängerinnen und Sänger vom Illinger Chor Eintracht besuchten in ihren Biedermeierkleidern das Fest der Begegnung und erfreuten damit die Gäste, die bei strahlendem Sonnenschein im Garten feierten. Foto: Stahlfeld
Sängerinnen und Sänger vom Illinger Chor Eintracht besuchten in ihren Biedermeierkleidern das Fest der Begegnung und erfreuten damit die Gäste, die bei strahlendem Sonnenschein im Garten feierten. Foto: Stahlfeld
13.07.2018

Etliche Überraschungen zum Jubiläum

Illingen. Seit zehn Jahren leben die Bewohner vom Seniorenzentrum St. Clara mitten in Illingen. Und so war das diesjährige „Fest der Begegnung“ einmal mehr ein Beleg dafür, dass die Einrichtung aus der Gemeinde längst nicht mehr wegzudenken ist. Seit fünf Jahren gibt es die Katholische Sozialstation und so wurde quasi ein Doppeljubiläum gefeiert.

„Wissen Sie noch, wie es hier auf diesem Gelände vor zwölf Jahren ausgesehen hat? Wild romantisch, so könnte man es umschreiben. Andere würden eher sagen ungepflegt, verwildert.“ Als Hausleiterin begrüßte Ursula Günster die Gäste nach dem ökumenischen Gottesdienst und erinnerte an die Zeit, als das Seniorenzentrum gebaut und bezogen wurde.

Heute sehe man ein einladendes Gebäude mit viel Grün, eingebettet in eine gepflegte Wohnlandschaft, zentral in Illingen und dennoch absolut ruhig. Günster: „Viele, die von auswärts kommen, beneiden uns um diesen Standort.“

Der Dank der Hausleitern ging an die Illinger direkt: „Sie, liebe Illinger, haben uns das Einleben hier leicht gemacht.“ Beim Hochwasser, von dem das Gebäude betroffen war, aber auch bei Festen, habe man stets Unterstützung gefunden.

Attraktive Angebote

Längst sind zu der rein stationären Pflegeeinrichtung weitere Angebote hinzugekommen: Die katholische Sozialstation mit Tagespflege, die ökumenische Nachbarschaftshilfe und das Essen auf Rädern gehören mittlerweile zu den umfassenden Hilfeleistungen, wie Günster ausführte.

Auch Illingens Bürgermeister Harald Eiberger weiß die Arbeit im St. Clara zu schätzen. Er betonte, wie wichtig solche Einrichtungen im Ort sind. Seit bereits zwölf Jahren gibt es den Förderverein, dem Angela Adam vorsteht. Ziel des Vereins sei es, den Bewohnern des Seniorenzentrums das Leben angenehmer zu gestalten.

Der Verein unterstütze Veranstaltungen wie Faschingsnachmittage, Autorenlesungen, das Tanzcafé und seit diesem Jahr die Übungsstunden einer Sport- und Bewegungstherapeutin. Auch Anschaffungen wie Gartenstühle, Beschattungen für die Terrasse, Musikinstrumente und unter anderem einem Beamer für Kinonachmittage sei durch den Förderverein ermöglicht geworden.

Die Vereinsvorsitzende freute sich auch über das Engagement der Vereine. Seit zehn Jahren seien der Musikverein und die Handballer vom SV Illingen mit dabei. Zudem bereicherten der katholische Kirchenchor, der Chor Eintracht, die Tanzgruppe der Siebenbürger Sachsen und das Akkordeonensemble Dieter Wenzel das Programm.