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Sehenswert: Mit bereits acht Toren zählt Knittlingens Ufuk Kocaoglu zu den Topspielern der A1. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
Sehenswert: Mit bereits acht Toren zählt Knittlingens Ufuk Kocaoglu zu den Topspielern der A1. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
04.10.2018

FV Knittlingen im Spitzenspiel gegen FV Lienzingen gefordert

Knittlingen/Mühlacker. Ein Derby und Spitzenspiel steht in der Fauststadt an: Der FV Knittlingen (21 Punkte), der seit Längerem die Kreisklasse A 1 Pforzheim anführt, erwartet den Tabellenzweiten FV Lienzingen (16 Punkte) Das Duell der beiden Fußball-Teams soll am Sonntag um 15 Uhr beginnen.

„Auf so ein Spiel hat man immer Lust“, sagt Alexander Genthner. Zusammen mit Alexander Zimmermann trainiert der frühere Kapitän und Abwehrchef den FVK. Die Vorfreude steigt noch, weil mit angenehmen äußeren Bedingungen zu rechnen ist. Bei Herbstwetter mache Fußball nicht immer Spaß. „Bei Regen wird unser Platz tiefer“, führt Genthner beispielsweise aus. Und auch Gelegenheitszuschauer kommen wohl eher, wenn die Sonne scheint. In jedem Fall hofft Genthner am Sonntag auf eine nicht alltägliche Kulisse.

„Die Tabelle zeigt, dass Lienzingen defensiv stark ist: Da müssen wir Lösungen finden“, meint der FVK-Trainer. Manndeckung ist für ihn nicht das Mittel der Wahl, doch es gelte natürlich, auf Lienzingens Ex-Profi Daniel Reule aufzupassen. Diese Herausforderung sei aber nicht neu: Vor seinem Wechsel zum FVL hatte der inzwischen 35-Jährige ja bereits für den 1. FC Ispringen gestürmt.

Genthner hat bisher den Eindruck, dass sich Ausfälle ganz gut kompensieren lassen. Fürs Spiel gegen Lienzingen plant er aus beruflichen Gründen ohne Daniel Gallardo. Aufgrund von Kniepro-blemen muss wohl auch Patrick Dolt zusehen.

Lienzingen (bisher nur drei Gegentore) hat im Schnitt knapp drei Tore erzielt, der FVK dagegen weniger als zwei. Knittlingen setzte sich zuletzt gegen den FC Viktoria Enzberg und bei der Spielvereinigung Zaisersweiher jeweils mit 1:0 durch. Entscheidender Mann war jeweils Ufuk Kocaoglu, der bereits acht Treffer erzielt hat. Sogar bei sechs von bisher sieben Knittlinger Siegen machte nur ein Tor den Unterschied. Nicht ganz zu dem Muster passt nur das 5:3 beim TSV Ötisheim.

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