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© dpa
10.11.2010

Fahrer im Drogennebel, Beifahrer mit Wutanfall

MÜHLACKER. In seltener Eintracht haben sich Fahrer und Beifahrer eines Autos in Mühlacker Probleme mit der Polizei und der Justiz eingehandelt. Wenn der eine zuerst sein Fahrlicht ein- und der andere später sein Mundwerk ausgeschaltet hätte, wäre vielleicht gar nichts passiert. So aber müssen sich nun der Fahrer wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie der Beifahrer wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte vor Gericht verantworten.

Unter dem Einfluss von Drogen stand am Dienstagabend ein 30-jähriger Autofahrer in Mühlacker. Kurz nach 19 Uhr konnte er mit seinem Auto ohne eingeschaltetes Licht an der Industriestraße von Polizeibeamten angetroffen und überprüft werden. Die Beamten stellten hierbei fest, dass der Fahrer vor Antritt der Fahrt vermutlich Drogen konsumiert hatte. Zudem bestand der Verdacht, dass er nicht im Besitz eines Führerscheins ist.

Im Fahrzeug saß ein 31 Jahre alter Beifahrer. Nachdem der Fahrer zur Abgabe einer Blutprobe zum Polizeirevier Mühlacker verbracht worden war, sollte vom Beifahrer der Autoschlüssel entgegengenommen werden. Bei der Schlüsselübergabe beleidigte und bedrohte der Mann die eingesetzten Beamten. Weiterhin leistete er in der Folge Widerstand gegen die Festnahme.

Für beide dürfte die Fahrt ohne Licht nun reichlich teuer kommen. pol

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