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Ulrich Noller (rechts) vom Freundeskreis Asyl war dabei, als die sechsköpfige Familie Yousef ihre neue Wohnung in Ölbronn bezogen hat.  Schierling
Ulrich Noller (rechts) vom Freundeskreis Asyl war dabei, als die sechsköpfige Familie Yousef ihre neue Wohnung in Ölbronn bezogen hat. Schierling
01.09.2016

Familie Yousef zieht um: Asylbewerber in Ölbronn von neuen Nachbarn freundlich begrüßt

Ölbronn-Dürrn. „Ich freu mich, dass eine Familie ins Nachbarhaus zieht“, sagt Edelgard Säuberlich aus Ölbronn. Sie ist herübergekommen, um sich Ramia Yousef und ihrem Mann sowie den vier Kindern vorzustellen, die an diesem Tag von einer Flüchtlingsunterkunft beim Krankenhaus in Mühlacker in eine kleine Wohnung in der Dürrner Straße in Ölbronn ziehen.

„Es ist gut, wenn man weiß, mit wem man es zu tun hat“, sagt Säuberlich. Ihr Fazit nach dem ersten kurzen Kennenlernen: „Das sind liebe Leute. Und wir auch.“

Ein wenig Deutsch kann die Familie. „Das ist gut“, sagt Säuberlich. Wenngleich es mit dem Schwäbisch wohl noch etwas hapert, stellt die Gruppe der Anwesenden fest und lacht. Außer Edelgard Säuberlich sind unter anderem auch Bianca Winkler von der Gemeinde und Ulrich Noller vom örtlichen Freundeskreis gekommen, um die Familie aus dem Irak zu begrüßen und das Nötigste zu erklären. Außer den Verträgen für die Wohnung, die der Gemeinde gehört und deren Miete zunächst vom Enzkreis gezahlt werden wird, hat Winkler etwa auch den Müllabfuhrplan und eine Brandschutzbroschüre dabei. Bei den Formalitäten hilft eine Dolmetscherin.

Sie warte noch auf einen Integrationskurs, sagt Ramia Yousef, die mittlerweile bereits seit zwei Jahren in Deutschland lebt. Die Sprache lerne sie deshalb bisher vor allem zu Hause – und im Gespräch mit Freundinnen.

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