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Rund 100 Auricher Bürger haben bei der Trauerfeier am Freitag Abschied von den getöteten Jungen genommen. Foto: Schierling
Rund 100 Auricher Bürger haben bei der Trauerfeier am Freitag Abschied von den getöteten Jungen genommen. Foto: Schierling
27.02.2017

Familientragödie: Tiefe Betroffenheit in Aurich, aber noch keine Antworten

Auch gut eine Woche nach der schrecklichen Familientragödie um zwei getötete Jungen im Alter von vier und fünf Jahren herrscht tiefe Betroffenheit im Vaihinger Stadtteil Aurich. Etwa 100 Bürger nahmen am vergangenen Freitag bei einer ökumenischen Trauerfeier Abschied von den beiden Kindern.

Das Motiv, warum sie sterben mussten, liegt jedoch weiter im Dunkeln. Denn der dringend tatverdächtige Vater schweigt beharrlich. „Er hat noch kein Wort zu den Vorfällen im Haus der Familie gesagt und macht nach wie vor von seinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern“, sagt Polizeisprecher Peter Widenhorn vom Polizeipräsidium Ludwigsburg, das zusammen mit Spezialisten des Landeskriminalamts Baden-Württemberg in diesem Fall ermittelt. Der 38-jährige Familienvater, der aus Spanien stammt, wurde unmittelbar nach der Tat in Gewahrsam genommen. „Die Ermittlungen laufen – zu den Ergebnissen kann ich im Moment nichts sagen“, betont Polizeisprecher Widenhorn auf PZ-Nachfrage. Allerdings soll die Mutter der Kinder, eine gebürtige Osteuropäerin, noch in dieser Woche von den Ermittlern vernommen werden. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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