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Nichts gefunden: Bei der Alkoholkontrolle am Freitagmorgen in Mühlacker hatte kein Autofahrer bedenkliche Restalkohol-Werte. © Kirchner
05.02.2016

Faschings-Alkoholkontrolle: Keine verkaterten Autofahrer gefunden

Mühlacker. Viele Narren haben es am „schmutzigen Donnerstag“ auf den zahlreichen Faschingsveranstaltungen in der Region ordentlich krachen lassen. Doch wer meint, zwei, drei Stunden Schlaf würden genügen, um den Restalkohol im Blut abzubauen, der irrt sich gewaltig. Das weiß auch die Polizei und hat deshalb am Freitagmorgen aus Richtung Ötisheim kommende Autofahrer am Ortseingang von Mühlacker ins Röhrchen blasen lassen.

Bildergalerie: Verkehrskontrolle: Trotz Faschingszeit keine verkaterten Autofahrer

„Wir schauen uns die Autofahrer an und entscheiden dann nach Bauchgefühl, bei wem sich eine intensivere Kontrolle lohnt“, erklärt Polizeihauptkommissar Frank Wallinger. Wirklich fündig wurden die Beamten an diesem Tag allerdings nicht. 140 Verkehrseilnehmer wurden überprüft. Lediglich einer hatte einen nachweisbaren Promillewert. Dieser lag bei 0,09 Promille. Der Entzug der Fahrerlaubnis droht erst bei 0,5 Promille

„Es ist mittlerweile bekannt, dass wir verstärkt an Fasching kontrollieren. Von daher ist unsere Ausbeute eher gering. Schwarze Schafe gibt es aber trotzdem immer“, so Wallinger. Aus diesem Grund setzt die Polizei ihre Kontrollen in der närrischen Zeit auch weiterhin fort.

Männer bauen im Schnitt 0,2 Promille in der Stunde ab, Frauen etwa die Hälfte. Sich dann verkatert und mit Restalkohol im Blut hinters Steuer zu setzen, ist keine gute Idee. Um präventiv gegen dieses gefährliche Fahrverhalten vorzugehen, finden in der Zeit rund um Fasching immer wieder Verkehrskontrollen statt. Am Freitag gab es solche Kontrollen in Mühlacker und Pforzheim.

 

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