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13.08.2011

Faustball-WM: Deutschland holt mit lokaler Beteiligung den Titel

ILLINGEN/PASCHING. Die deutschen Faustball-Männer sind zum 10. Mal Weltmeister geworden. Am Samstagabend besiegte Deutschland den Gastgeber und Titelverteidiger Österreich mit 4:2 Sätzen (11:7, 9:11, 14:12, 6:11, 11:7, 11:6). Zum Finalerfolg trug unter anderem der 27 Jahre alte Abwehrspieler Michael Marx vom TV Vaihingen bei. Im oberösterreichischen Pasching holte sich der Rekordsieger den ersten WM-Titel seit 1995.

Bildergalerie: Mit regionalen Spielern: WM-Titel für deutsche Faustballer

Gegen den erfahreneren Gegner lief es bei den Deutschen von Beginn an rund. Im mit 7500 Zuschauern ausverkauften Stadion war der Mannschaft von Bundestrainer Olaf Neuenfeld der Sieg nach 90 Minuten sicher. "Österreich hat unglaublich stark abgewehrt, aber wir wollten das Ding unbedingt haben und haben es nun auch geholt", sagte Deutschlands Kapitän Sascha Ball (VfK Berlin).

Deutschland hatte den besseren Angriff und das bessere Zuspiel. Da Fabian Sagstetter (TV Schweinfurt-Oberndorf) überragend spielte, kam der der 23-Jährige Illinger Mittelmann Marco Lochmahr, der im Verein Vaihingen vertritt, nicht zum Einsatz. Auch aufgrund einer Erkältung, die ihn während der WM-Tage plagte, bestritt Lochmahr überhaupt nur zwei Spiele. Auch der 27 Jahre alte Angreifer Marc Krüger aus Vaihingen (TV Stammheim) kam zum WM-Abschluss nicht zum Einsatz.

Deutschland hatte Österreich bereits zum Abschluss der Zwischenrunde besiegt (3:1). Es folgte ein 3:1-Erfolg gegen Chile im Viertelfinale und dann ein 4:1 im Halbfinale gegen Brasilien. Etliche Weltmeister werden am 17./18. September in Vaihingen zu sehen sein, wo die DM-Endrunde ausgetragen wird. Mehr zur Faustball-WM mit lokaler Beteiligung am Montag in der Pforzheimer Zeitung (Ausgabe Mühlacker). rks