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© Symbolbild: dpa
12.03.2012

Fechter-Prozess: Befangenheitsantrag gegen Richter

ILLINGEN/STUTTGART. Am Landgericht Stuttgart hat der Fechter-Prozess mit zwei Überraschungen begonnen. Nach Verhandlungsbeginn wurde am Montagmorgen bekannt, dass das Gericht darauf verzichten will das Opfer - einen Fechttrainer aus Illingen - zu hören. Ihm waren im August 2011 in Stuttgart erhebliche Kopfverletzungen beigebracht worden, deren Folgen ihn noch immer beeinträchtigen.

Zwei Männer sind deshalb wegen versuchten Totschlags angeklagt.

Einer der beiden Verteidiger der Angeklagten stellte nun einen Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter, Wolfgang Hahn. Um den Fall zu klären, könne man auf das Opfer aus Illingen nicht einfach verzichten, sagte der Anwalt. Nach der Entscheidung über den Antrag wird der Prozess im Laufe des Montags fortgesetzt.

Mehr dazu am Dienstag in der PZ Ausgabe Mühlacker. rks