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Auf einem Bauernhof in Wiernsheim-Serres stand in der Nacht eine Scheune in Brand. © Meyer
Feuerwehrmänner bekämpfen in Serres das Feuer auf einem Bauernhof. © Meyer
25.07.2016

Feuer in Serres: Bauernhofscheune brennt ab - Hoher sechsstelliger Schaden

Wiernsheim-Serres. Ein Meer aus Blaulicht zuckte in der Nacht auf Montag beim Aussiedlerhof in Wiernsheim-Serres. Ein Großaufgebot an Rettungskräften kämpfte gegen den Brand von zwei Stallungsgebäuden auf dem Kirschbaumhof. Die etwa 230 Rinder des Guts überstanden die Feuersbrunst, auch weil rund 80 von ihnen noch rechtzeitig von Feuerwehr und THW in Sicherheit gebracht werden konnten. 

Bildergalerie: Großeinsatz: Brand auf Bauernhof in Wiernsheim-Serres

Der Sachschaden dürfte mindestens im hohen sechsstelligen Euro-Bereich anzusiedeln sein. Der 50 Jahre alte Hofbesitzer erlitt bei eigenen Löschversuchen eine leichte Rauchgasvergiftung und kam vorsorglich durch ein Rettungsteam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, ist mittlerweile aber wieder zu Hause.

Gegen 2.30 Uhr soll das Feuer in einer Scheune ausgebrochen sein. Die genaue Brandursache lässt sich derzeit noch nicht feststellen, zumal die Brandnachsorge wegen vorhandener Glutnester wohl noch bis in den Nachmittag hinein andauert und daher der Brandort für die Ermittler des Kriminalkommissariats Pforzheim noch nicht begehbar ist.

Von den vier vorhandenen Gebäudeteilen stand in der Nacht eine Stallung mit darin gelagertem Stroh und Heu rasch in Vollbrand. Die rund 80 in dem betroffenen Gebäude untergestellten Tiere konnten noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Auf eine benachbarte Stallung griff der Brand zwar über, jedoch gelang es der Feuerwehr, die darin untergebrachten Rinder durch entsprechende Brandschutzvorkehrungen vor Schaden zu bewahren. Für die Begutachtung des Tierbestandes wurde vorsorglich ein Veterinär hinzugezogen.

Rund 140 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Wiernsheim, Mühlacker und Mönsheim waren mit 13 Fahrzeugen vor Ort, um die teils meterhohen Flammen zu löschen und die Ausbreitung des Feuers auf andere Einrichtungen zu verhindern. Vom Technischen Hilfswerk eilten 20 Mann zum Brandort. Sie sorgten auch für die technische Unterstützung zur Versorgung des Tierbestandes. Das Deutsche Rote Kreuz rückte mit einem organisatorischen Leiter, zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug aus. Dazu kamen noch die ehrenamtlichen Helfer der Ortsbereitschaften Wiernsheim und Tiefenbronn.