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Die Feuerwehr in Mühlacker eilte mit einem Großaufgebot zum Einsatzort. © Marx
04.06.2017

Feuerwehreinsatz in Mühlacker: Kompletter Löschzug im Einsatz

Mühlacker. Der komplette Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Mühlacker mit 23 Einsatzkräften ist am Pfingstsamstag in die Senderstädter Bahnhofstraße ausgerückt. Die Brandmeldeanlage im Telekom-Gebäude an der Bahnhofstraße 86a hatte angeschlagen.

Daraufhin hatte der zuständige, private Objektschutz die Mühlacker Floriansjünger verständigt. Der Einsatz, der gegen 18.45 Uhr einsetzte war gegen 20.15 Uhr zu Ende.

Bildergalerie: Großer Feuerwehreinsatz in Mühlacker

Nach einer ersten Einschätzung unmittelbar nach dem Einsatzende ging der stellvertretende Stadtkommandant Marco Reichenbach davon aus, dass übermäßige Wärme oder Staub die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Löschen mussten die Einsatzkräfte nichts, wohl aber mussten zwei Notöffnungen an Türen durchgeführt werden, um bis zu den in Frage kommenden Technikräumen vorstoßen zu können. Zunächst war die Drehleiter zum Zug gekommen. Von deren Kanzel aus wurde das Gebäude inspiziert.

Zu den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei gesellten sich auch Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes und der Gebäudewartung. Das schräg gegenüber vom gut besuchten Mühlacker Einkaufszentrum gelegene Telekom-Gebäude wurde zunächst komplett abgeriegelt, da immer mehr Schaulustige an den Einsatzort strömten. Zunächst wurde daher die mittlere Bahnhofstraße komplett gesperrt.

Als abzuschätzen war, dass kein größerer Brand zu löschen sein würde, wurde die Straße halbseitig freigegeben, um den Abendverkehr nicht über Gebühr zu behindern. Insbesondere sollte damit sichergestellt werden, dass der öffentliche Personennahverkehr weiter fließen konnte. Und so konnten die Busse der Linien 101 Lomersheim und 703 Iptingen nach nur kurzer Wartezeit den Einsatzort passieren. Nach Einschätzung von Reichenbach kam es im Gebäude unabhängig von den einsatzbedingt gewaltsam geöffneten zwei Türen zu keinen Schäden. Die Telekommunikationseinrichtungen des Gebäudes wurden demnach nicht in Mitleidenschaft gezogen.