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Versenkt: Beim letzten Grenzstein packten Wolfgang Herz, Bernhard Schwaninger  und Harald Eiberger (von rechts) in Schützingen mit an.
Versenkt: Beim letzten Grenzstein packten Wolfgang Herz, Bernhard Schwaninger und Harald Eiberger (von rechts) in Schützingen mit an. © Schmid
05.10.2011

Flurneuordnungsverfahren in Schützingen auf der Zielgeraden

ILLINGEN-SCHÜTZINGEN. Mit dem Setzen des letzten Grenzsteines ist das Flurneuordnungsverfahren in Schützingen auf der Zielgeraden. Jetzt können die neuen und größeren Grundstücke bewirtschaftet werden. Am Mittwoch versenkten Erster Landesbeamter Wolfgang Herz, Bürgermeister Harald Eiberger und Bernhard Schwaninger vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Stuttgart im Gewann Frießen am Ortsrand von Schützingen zum Abschluss einen Granitstein.

Damit geht ein jahrelanges Verfahren seinem Ende entgegen. Seinen Anfang nahm die Flurneuordnung im Bereich Schützingen bereits 1985. Anlass war damals der Bau der neuen DB-Schnellbahntrasse. Mittlerweile fährt die Bahn bereits seit 20 Jahren auf ihrer Schnellfahrstrecke. Als einen Grund für das sich lange hinziehende Verfahren nennt Matthias Debatin vom Flurneuordnungsamt des Enzkreises die Verwaltungsreform. Insgesamt waren drei unterschiedliche Ämter für die Bearbeitung zuständig. Seit 2005 zeichnet der Kreis für Flurneuordnungsverfahren verantwortlich. Neue Verfahren sollen laut Bernhard Schwaninger von der zuständigen Fachaufsicht zügiger laufen. „Wir sind auf einem guten Weg“, so Schwaninger.

In einem Gebiet von 597 Hektar wurden aus 3541 Flurstücken 1524, die durchschnittliche Flurstückgröße vergrößerte sich von 14 auf 50 Ar. Bei den landwirtschaftlichen Grundstücken wurde aus vieren eines, wie Landesbeamter Herz in seiner Rede erläuterte. nad