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Bedrohliches Szenario: Tritt die Enz über die Ufer, gilt wie hier in Mühlacker-Mühlhausen höchste Alarmbereitschaft. Doch die Stadt ist recht gut gegen Hochwasserereignisse gewappnet. Andere Kommunen sind längst nicht so weit.  Foto: Hepfer/PZ-Archiv 

Flusswiesen in Mühlacker-Mühlhausen überschwemmt

Mühlacker/Enzkreis. Die Bauern werden sagen: endlich. Die Förster werden sagen: Gott sei Dank. Naturschützer werden sagen: wird auch Zeit. Doch Hausbesitzer, die um ihre Keller bangen, werden sagen: Hoffentlich hört es auch bald wieder auf. Der anhaltende Regen, der in den vergangenen Tagen über der Region niederging, hat sicherlich gemischte Gefühle hervorgerufen.

Nach den berechtigten Klagen über die weitreichenden Folgen des Hitzesommers 2018 haben sich viele gewünscht, dass es in diesem Jahr wieder mehr regnet und die Wasserspeicher – beispielsweise des Waldbodens – wieder aufgefüllt werden. Doch die Intensität, mit welcher der Niederschlag kam, sorgte teilweise auch wieder für besorgte Gesichter. Beispielsweise im Mühlacker Stadtteil Mühlhausen: Das kleine Dorf liegt direkt an der Enz. Regnet es lange, schwillt der Fluss gerne bedrohlich an – und auch der Grundwasserspiegel sorgt immer wieder für Probleme. Als sich die PZ gestern in Mühlhausen umhörte, äußerte sich die Bürgerschaft zum Dauerregen recht gelassen. So auch Werner Hausmann, der in der Schlossstraße am tiefsten Punkt im Ort überhaupt wohnt. Sorgen macht ihm bei Dauerregen aber vor allem der Abfluss-Schacht direkt neben seinem Haus, über den normalerweise das Wasser ablaufen soll. Doch herabfallende Blätter verstopfen den Schacht immer wieder, so dass bei Starkregen oft seine Garage überflutet wird. „Da schimmelt schon alles“, ärgert sich Hausmann, der sich noch gut erinnern kann, wie beim Unwetter von 1993 das Wasser gut einen halben Meter hoch im Haus stand.

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Laura Cichecki

Laura Cichecki

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