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Die Bundesliga macht Pause - daher sind jetzt die Augen der Fußballregion auf Ötisheim fokussiert. Dort lockt am Freitag, 21. Juni, ab 18.30 Uhr das Benefizspiel einer Auswahl des TSV Ötisheim gegen die Allstars-Elf der "Pforzheimer Zeitung" /rechts) und der kickenden Bürgermeister aus der Region. Partystimmung liefert das "Holztrio".
Die Bundesliga macht Pause - daher sind jetzt die Augen der Fußballregion auf Ötisheim fokussiert. Dort lockt am Freitag, 21. Juni, ab 18.30 Uhr das Benefizspiel einer Auswahl des TSV Ötisheim gegen die Allstars-Elf der "Pforzheimer Zeitung" /rechts) und der kickenden Bürgermeister aus der Region. Partystimmung liefert das "Holztrio". © PZ
20.06.2013

Flutopfer-Benefizspiel: TSV Ötisheim - PZ/Bürgermeister

Die Bundesliga macht Pause, die Saison im Fußballkreis ist beendet, die Nationalelf döst vor sich hin - jetzt sind die Augen der Fußballregion auf den östlichen Enzkreis fokussiert. Dort locken am Freitag, 21. Juni, ab 18.30 Uhr das Benefizspiel einer Auswahl des TSV Ötisheim gegen die Allstars-Elf der "Pforzheimer Zeitung" und der kickenden Bürgermeister aus der Region sowie die After-Game-Party mit dem „Holztrio“. Mitveranstalter ist die Gemeinde Ötisheim.

LIVETICKER, BILDER, VIDEO AUF PZ-NEWS

Die „Pforzheimer Zeitung“ wird am Samstag und Montag über das Benefiz-Spektakel in Ötisheim berichten. PZ-news wird schon direkt am Freitagabend das Spiel online auf www.pz-news.de in einem Liveticker nebst Bildergalerien vom Geschehen auf und neben dem Platz ins rechte Licht rücken.

Vor Ort wird PZ-Redakteur Thomas Kurtz auch die eine oder andere Frage beantworten und einen Blick hinter die Kulissen des Onlineportals der PZ gewähren.

DIE SPONSOREN

Das Benefizspiel überstützen

Adler-Bräu

Bäckerei Burkert

Metzgerei Münchinger

Getränke Roller

Kaufhaus Sämann

Der Countdown läuft. An den Schreibtischen in der „Pforzheimer Zeitung“ und in den Rathäusern in der Region steigt die Spannung. Manch einer hält es vor dem PC und dem Aktenberg nicht mehr aus und legt spontan ein paar Dehnübungen im Büro hin. PZ-Arbeitskollegen und Gemeindemitarbeiter staunen, aber sie wissen: Am Freitag, 21. Juni, müssen diese hochmotivierten Schreibtischhelden ab 18.30 Uhr auf den Punkt genau topfit sein. Dann wird jeder in 2 x 30 Minuten zeigen wollen, wie gut er im Benefizspiel für Hochwasseropfer gegen die Topelf des TSV Ötisheim spielen kann.

Hier auf dem wieder trockenen Platz beim Sportgelände an der Maulbronner Straße in „Aize“ will sich keiner blamieren, auch wenn die Ötisheimer in der Kreisklasse A1 in der vergangenen Saison schon neunmal die Gegner mit hängenden Köpfen vom Platz traben ließen. Ein zehntes Mal, so verspricht es PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht, soll das nicht passieren. Nicht am Freitag, 21. Juni. Nicht wenn er auf dem Platz steht.

Das ist eine klare Kampfansage. Und in das Ballyhoo vor dem Anpfiff reihen sich seine Kollegen Alexander Heilemann, Dominique Jahn, Martin Mildenberger, Michel Pupillo, Achim Roos und Simon Walter ein. Da lässt das Vorfreude-Testosteron auf das spannende Spiel die Wadenmuskeln der Bürokicker von alleine anschwellen. Die alten Kickstiefel sind schon längst aus dem Schrank geholt und schon mindestens zweimal selbst geputzt und eingefettet worden. Eine Top-Vorbereitung ist Ehrensache.

TSV muss die Bürgermeister-Profis fürchten

Nicht anders sieht es bei den Mitspielern der PZ-ler aus. Da wird man Namen finden, die schon international für Deutschland gespielt haben. Zwar nicht gerade in Jogi Löws Buben-Elf, aber doch immerhin in der gereiften Schultes-Nationalmannschaft. Der TSV Ötisheim ist gewarnt, denn die Bürgermeister Michael Teply (Wurmberg), Christian Greilach (Lichtenau), Heiko Faber (Kieselbronn) Mario Weisbrich (Wimsheim), Horst Martin (Neuenbürg), Horst Reiser (BM-Stellvertreter Straubenhardt) und Dirk Büscher (Verbandsdirektor Regionalverband Nordschwarzwald) haben nicht nur ihre Verwaltung im Griff, sie wissen auch aus vielen Gemeinderatssitzungen, wie man ein hartes Match führen und siegreich beenden muss: Immer ein Tor mehr schießen als der Gegner.

Keeper Teply auf Sponsorensuche

Nur Teply sieht das etwas anders. Er steht nämlich im Tor. Und weil der Strafraum-Regent aus Wurmberg um seine Fänger- und Fliegerqualitäten weiß, sucht er selbstbewusst nach einem Sponsor. Der müsse nur 20 Euro für jedes Tor zahlen, was die Ötisheimer schießen würden. Wer Titan Teply kennt, weiß dass der Sponsor nicht viel zahlen muss, denn der Wurmberger Schultes will seinen Kasten sauber halten. Ist doch Ehrensache.

Danish Dynamite auf dem Trainerstuhl

Und dass das Benefizspiel ein Kampf auf Augenhöhe wird, beweist die Ernennung von Hans Christensen zum Coach der Benefiz-Elf. Der dänische Handballtrainer der SG Pforzheim/Eutingen ist pures „Danish Dynamite“ und will mit „Morten Olsen“ angesprochen werden. Der Trainerfuchs hat angekündigt, Teply und dem noch zu findenden Sponsor zuliebe notfalls aus einer stabilen 10:0-Deckung heraus überfallartig nach vorne spielen zu lassen.

Der Bedeutung des Spiels gerecht wird auch die Besetzung der Referees: Jörg Augenstein, Schiedsrichterobmann des Pforzheimer Fußballkreises, wird das Spiel leiten und gewohnt souverän pfeifen. Er bringt sogar zwei Linienrichter mit, was es dem Profiensemble des TSV Ötisheim schwer machen wird, nicht ständig in die raffiniert aufgestellten Abseitsfallen der PZ/BM-Benefizelf zu rennen. Der völlig unparteiische Stadionsprecher ist Frank Gutjahr, Musiker Bruder des „Stromberger“-Sängers Michael Gutjahr.

Eintritt als Spende und VfB-Stuttgart-Devotionalien ersteigern

Der Eintritt (frei für Kinder und Jugendliche) kostet minimale 5 Euro, die den Hochwasseropfern zufließen. Und weil ja ordentlich Geld für die Hochwassergeschädigten in Ötisheim in den Spendentopf gespült werden soll, wird neben dem Trikot mit der Nummer 4 von Frank Verlaat auch noch ein Fußball mit den Unterschriften der VfB-Stuttgart-Traditionself (Guido Buchwald, Hansi Müller, die Förster-Brüder und andere mehr) versteigert. Den Ball bringt Achim Glückler mit, Ex-VfB-Bundesligaprofi aus Mühlacker und Deutscher Meister 1984. Glückler trainiert übrigens in der kommenden Saison den TSV Ötisheim, ist selbst Flutopfer und spielt am Freitag bei „Aize“ mit. Weitere Spenden sind an dem Tag natürlich willkommen.

"Holztrio" rockt - TSV Ötisheim wird zur Partyzone

Damit es nach dem Spiel auch in der dritten Halbzeit locker-flockig weitergeht, lässt die Band „Holztrio“ mit Rock und Pop ab 20.30 Uhr den Abend ausklingen. Die Musiker verzichten zugunsten der Hochwasseropfer auf eine Gage. Nach der Show auf dem Platz folgt die "Holztrio"-Party daneben.