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Laut Bundesnaturschutzgesetz sind Baumfällarbeiten zwischen dem 1. März und dem 30. September verboten. Nun, da die Schonfrist vorbei ist, sind die Waldarbeiter wieder verstärkt im Einsatz. Foto: dpa
Laut Bundesnaturschutzgesetz sind Baumfällarbeiten zwischen dem 1. März und dem 30. September verboten. Nun, da die Schonfrist vorbei ist, sind die Waldarbeiter wieder verstärkt im Einsatz. Foto: dpa
Wanderer sollten daher gesperrte Gebiete niemals betreten. Foto: dpa
Wanderer sollten daher gesperrte Gebiete niemals betreten. Foto: dpa
07.10.2016

Förster warnen Spaziergänger vor Holzfällarbeiten - Wälder in gutem Zustand

Enzkreis/Wiernsheim. Ein Spaziergang im Wald ist nicht nur gut für die Seele, sondern zudem sehr gesund. Doch manchmal birgt er auch Gefahren – besonders dann, wenn Verbotsschilder ignoriert und gesperrte Bereiche betreten werden. Gerade jetzt, wo im Wald wieder verstärkt Holzfällarbeiten getätigt werden, kann dies zu schlimmen Unfällen führen.

Wie Forstamtsleiter Frieder Kurtz auf PZ-Nachfrage berichtet, war dies das Hauptthema des Waldbegangs in Wiernsheim zusammen mit Revierförster Joachim Hailer und den Gemeinderatsmitgliedern. Die dringliche Bitte: „Sperrschilder müssen unbedingt beachtet werden, um die Sicherheit der Waldbesucher zu garantieren“, so Kurtz. In diesem Zusammenhang sei den Gemeinderäten demonstriert worden, wie ein Baum gefällt und verarbeitet wird.

Nässe vertreibt Borkenkäfer

Damit sich regelbewusste Spaziergänger auch weiterhin am Wald erfreuen können, sind die Revierförster und ihre Mitarbeiter ständig im Einsatz – dabei geht es immer um die Pflege und den Erhalt des Forsts. Sowohl in Wiernsheim als auch in den übrigen Gemeinden und Kommunen im Enzkreis sei dieser in einem guten Zustand, berichtet Kurtz. „Das feuchtwarme Frühjahr hat dem Wald gutgetan. Wie sich nun die Trockenheit des Sommers ausgewirkt hat, kann man noch nicht sagen.“ Das werde sich erst im nächsten Frühjahr herausstellen. Vor allem dem schädlichen Borkenkäfer sei das regnerische Wetter gar nicht gut bekommen – er habe bei dieser Witterung mit Pilzbefall zu kämpfen, so der Forstexperte.

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