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Erklärt, worauf es ankommt: Diplom-Biologe Andreas Horschinek zeigt den Realschülern der neunten Klasse der Lomersheimer Blumhardt-Schule, was sie im Labor beachten müssen.
BioLab © Lutz
08.04.2011

Forschungsstation „BioLab“: Lernen im Lkw-Labor

MÜHLACKER-LOMERSHEIM. Die Forschungsstation „BioLab“ hat am Donnerstag und Freitag an der Lomersheimer Johann Christoph Blumhardt-Schule Halt gemacht. In dem Lkw befindet sich alles, was das Herz junger Forscher höher schlagen lässt. „Wir haben hier ein vollwertiges Labor, in dem wir DNA-Analysen durchführen und den Schülern die Möglichkeit bieten können, aktiv zu forschen“, erklärt Diplom-Biologin Liane Ludwig, die das „BioLab“ gemeinsam mit zwei Kollegen als wissenschaftliche Projektbegleiterin unterstützt.

„Wir wollen an den Tagen, die wir an einer Schule sind, vor allem das naturwissenschaftliche Interesse der Schüler wecken und zeigen, wie spannend Biologie sein kann“, so Ludwig weiter.

Helfen soll dabei ein fiktiver Kriminalfall, den die Schüler mit Hilfe genetischer Analysen lösen sollen. „So lernen die Jungforscher spielerisch, was mit modernster Technik alles möglich ist und wie die Biologie in verschiedensten Berufen eine wichtige Rolle spielt“, sagt Liane Ludwig. Dieser Meinung ist auch Thomas Pompé. Der Lehrer für Naturwissenschaftliches Arbeiten an der Blumhardt-Schule betont, dass sich gerade Schüler der Oberstufe im „BioLab“ ein Bild davon machen können, ob ein Beruf in einem Labor für sie in Frage kommt oder nicht. „Die Schüler bekommen hier einen tollen Eindruck davon, was wissenschaftliches Arbeiten ausmacht“, so Pompé, der das Projekt der „Baden-Württemberg-Stiftung“, welche die Kosten von rund 6 000 Euro am Tag übernimmt, ausdrücklich lobt. „Gerade als Ergänzung zum Biologieunterricht ist ein Besuch vom „BioLab“ ideal.“ So lernen die Schüler auch in Zukunft, wie DNA aussieht, riecht und sogar schmeckt. max