Friedenstraße stärker belastet als gedacht

Mühlacker-Lienzingen. Die Friedenstraße in Lienzingen ist stärker belastet als bislang angenommen worden war. Das zeigt ein Vergleich der Stadtverwaltung in der Antwort auf eine Anfrage des Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion, Günter Bächle.

Laut den Resultaten der Ende September 2018 im Auftrag der Stadt Maulbronn vorgenommenen Verkehrszählung, in die auch Lienzingen einbezogen war, rollten auf der Friedenstraße in 24 Stunden genau 8340 Fahrzeuge. Die automatische Verkehrszählung des Landes 2017 gibt, so die Stadt, 7651 Kraftfahrzeuge in 24 Stunden an. Die Resultate der Verkehrszählung der Stadt Maulbronn in Lienzingen weisen eine 24-Stunden-Belastung in der Zaisersweiherstraße von 4286 auf und in der Knittlinger Straße 1091. Und wo bleiben die 3000 Fahrzeuge Unterschied zur Friedenstraße? Die Stadtverwaltung: „Diese Fahrzeuge sind dann Quell- und Zielverkehr aus Lienzingen (Einwohner, Arbeitnehmer, Lieferanten, Besucher).“

Abstimmungen zwischen der Stadt Maulbronn im Interesse einer Verkehrsreduzierung für Lienzingen und für Maulbronn durch eine mögliche Ostumgehung Maulbronns seien vorhanden, weitere erfolgten, sobald die Ergebnisse der Verkehrsbefragung im Mai in Maulbronn vorliegen. Beim geplanten Mühlacker Lärmaktionsplan auch für die Ortsdurchfahrt Lienzingen im Zuge der Landesstraße 1134 sollen die Daten der Verkehrszählung von September 2018 zugrunde gelegt werden, forderten die Lienzinger CDU-Stadträte Günter Bächle, Bernd Obermeier und Matthias Trück. Sie nahmen Anregungen von Anwohnern auf: unter anderem die Ausweitung von Tempo 30, eine Fußgängerampel auch an der Verkehrsinsel am Ortseingang Richtung Mühlacker und einen stationären Blitzer.