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Ausgelassene Stimmung: Die Gäste hatten am Samstagabend sichtlich ihren Spaß.
Ausgelassene Stimmung: Die Gäste hatten am Samstagabend sichtlich ihren Spaß.
Asana, der Unverbogene (Hans-Joachim Gerstner), Mauldäschle in de Brieh (Reinhard Blanc), Goldpfeil der Kronenprinz (Ulrich Wolff), Ramos hell wie der lichte Tag (Norbert Leipert), Estrello vom großen Wagen (Joachim Kramer) und BertiBär der Knuffige (Rainer Rost) präsentierten sich im Maulbronner Fruchtkasten im stilechten Gewand. Foto: Fotomoment
Asana, der Unverbogene (Hans-Joachim Gerstner), Mauldäschle in de Brieh (Reinhard Blanc), Goldpfeil der Kronenprinz (Ulrich Wolff), Ramos hell wie der lichte Tag (Norbert Leipert), Estrello vom großen Wagen (Joachim Kramer) und BertiBär der Knuffige (Rainer Rost) präsentierten sich im Maulbronner Fruchtkasten im stilechten Gewand. Foto: Fotomoment
07.07.2019

Fruchtkasten wird zur Festburg: Herrengesellschaft Schlaraffia feiert in Maulbronn

Enzkreis/Maulbronn. Lulu – so schallt es am Samstagabend immer wieder aus der Maulbronner Stadthalle, dem ehemaligen Fruchtkasten des Kloster Maulbronns. Der freudige Ruf der Schlaraffen, einer weltweiten Herrengesellschaft zur Pflege von Kunst, Freundschaft und Humor, ertönt aus den Kehlen der angereisten Schlaraffen-Ritter.

Rund 240 Gäste folgten der Einladung der Pforzheimer „Reychsregierung“ in die altehrwürdige Maulbronner Klosteranlage. Seit über einhundert Jahren feiert dort die Schlaraffia Porta Hercyniae, dem gemeinen Pforzheim, in regelmäßigen Abständen ein Sommerfest. Dabei zog es dieses Jahr Vertreter aus 28 „Reychen“ (Ortsvereine der Schlaraffen) in die Klosterstadt: Vornehmlich aus dem süddeutschen Raum, aber auch aus Paris oder Vancouver „ritten“ die mit farbiger Mütze, dem sogenannten „Helm“, ausgestatteten Ritter ein. Im Mittelpunkt des Abends standen die drei Säulen der Schlaraffischen Kultur: die Kunst, die Freundschaft und der Humor. So durften die Anwesenden bereits nachmittags Stücke von Bach, Mendelsohn und Händel in der kühlen Klosterkirche genießen, ehe am frühen Abend die sogenannte Sippung begann, eine schlaraffische Zusammenkunft. Nach dem amtlichen Teil des Abends folgte der künstlerische Teil. Abwechselnd in Wort und Musik gastierten mehrere Ritter am Fuße der Bühne, auf der die „Reychsregierung“ Platz nahm. Unter freudigen Augen ihrer Mit-Schlaraffen ließen die Ritter „Hei-de-nei“ und „Auxilio“ im Duett ein Stück aus Mozarts „Figaros Hochzeit“ erklingen.

Mehr lesen Sie am Montag, 8. Juli, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.