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Stadtrat Wolfgang Schreiber (vorne von links), der verantwortliche Flussmeister Heiko Lehmann, Bürgermeister Winfried Abicht, Angelika Gross vom Umweltamt des Enzkreises sowie die Stadträte Oliver Höhner (vierter von rechts) und Ulrike Fuchs (rechts) diskutieren am Mittwochabend mit Bürgern über die Hochwassergefahr der Enz in Mühhausen.  Prokoph 
Stadtrat Wolfgang Schreiber (vorne von links), der verantwortliche Flussmeister Heiko Lehmann, Bürgermeister Winfried Abicht, Angelika Gross vom Umweltamt des Enzkreises sowie die Stadträte Oliver Höhner (vierter von rechts) und Ulrike Fuchs (rechts) diskutieren am Mittwochabend mit Bürgern über die Hochwassergefahr der Enz in Mühhausen. Prokoph 
18.05.2017

Furcht vor dem nächsten Hochwasser in Mühlhausen

Mühlacker-Mühlhausen. Gellend schrille Sirenen und überall Blaulicht haben Oliver Höhner im Dezember 1993 mitten in der Nacht geweckt. Denn der ganze Mühlacker Stadtteil Mühlhausen war damals auf den Beinen und rannte zu dem örtlichen Damm vor der Brücke über die Enz und schaute sorgenvoll auf das nahende Hochwasser, das eine Stunde später dann halb Mühlhausen überschwemmte.

„Ich war damals 14 Jahre, aber so etwas vergisst man nicht“, sagt Oliver Höhner. Heute ist er Stadtrat der Freien Wähler. Zusammen mit seinen Kollegen aus Mühlhausen Wolfgang Schreiber (CDU) sowie Ulrike Fuchs (LMU) diskutieren er und etwa 30 Bürger aus Mühlhausen mit Bürgermeister Winfried Abicht und dem zuständigen Flussmeister Heiko Lehmann über die Arbeiten an der Enz, die vom Land von Dezember 2016 bis zum Frühjahr getätigt wurden. Mit dabei war auch Angelika Gross vom Umweltamt des Enzkreises. Angeregt hat den Ortstermin die CDU-Gemeinderatsfraktion, von der Vorsitzender Günter Bächle ebenfalls mit von der Partie war.

Die drei Punkte, um die es ging, erläuterte Wolfgang Schreiber: Der Damm wurde bei den Arbeiten im Winter von schweren Maschinen beschädigt, das Enzvorland sei seit den Hochwasserschutzmaßnahmen der Jahre 1994/95 wieder gestiegen und die zwischenzeitlich gepflanzten Bäume am Flussufer würden eine mögliche Überschwemmung eher fördern als vermeiden. Das Fazit am Ende: „Wir haben eineinhalb Zusagen“, fasste Bürgermeister Winfried Abicht schließlich das Gespräch zusammen. Die Schäden am Damm werden repariert und die zu viel gesetzten Bäumchen werden wieder entfernt. Überdies werde nun geprüft, um wie viel das Vorland angestiegen ist.

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