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Ein Kreisverkehr soll an der Kreuzung nach Mühlhausen künftig für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Die Maßnahme kostet rund 580 000 Euro.  Lutz
Ein Kreisverkehr soll an der Kreuzung nach Mühlhausen künftig für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Die Maßnahme kostet rund 580 000 Euro. Lutz
10.10.2016

Gefährliche Kreuzung bei Mühlhausen verschwindet

Rund 1,7 Millionen Euro gibt der Enzkreis im kommenden Jahr aus, um zwei gefährliche Kreuzungen zu entschärfen. In Mühlhausen an der Enz wird die unfallträchtige Kreuzung zwischen der B 10 und dem Stadtteil von Mühlacker für 580 000 Euro in einen Kreisel umgewandelt. Auf der unübersichtlichen Kreuzung ereigneten sich immer wieder schwere Unfälle. Zwischen 2006 und 2013 kam dort laut Kreisverwaltung ein Fahrer ums Leben, sechs Personen seien schwer verletzt worden. Der Enzkreis trägt die Kosten, die Stadt Mühlacker beteiligt sich mit 100 000 Euro am Aufwand von rund 580 000 Euro, damit der Kreis noch 2017 den Bau beginnt.

Zweites Straßenbauvorhaben: Im Straubenhardter Ortsteil Schwann wird für 1,1 Millionen Euro der Verkehrsfluss auf der Hauptstraße verbessert – mit einem Kreisel nahe der Wohnidee. Die spitze, unübersichtliche Stelle von der Straße aus Richtung Feldrennach in die Schwanner Ortsdurchfahrt gibt es dann nicht mehr. Der Abschnitt dort bei den Wohngebieten an der Ginsterstraße wird zurückgebaut. „Für unsere Gemeinde Straubenhardt geht mit dem Kreiselbau ein langgehegter Wunsch in Erfüllung“, sagte Kreisrat Horst Reiser von den Freien Wählern gestern im Umwelt- und Verkehrsausschuss, der grünes Licht für die Projekte gab. Wie der vierarmige Kreisverkehr gebaut werden kann, war jahrelang offen. Die Abzweigung zur Schwanner Straße nach Feldrennach führt über abschüssige Felder.

Die nun geplante Variante zwischen Wohnidee und Tankstelle bündele die Fahrzeugströme ideal, so das Landratsamt. Zu den Wohnhäusern an der bisherigen Straße Richtung Feldrennach dringe künftig nicht mehr so viel Verkehrslärm vor. Das Land trägt zwei Drittel der Kosten, der Enzkreis ein Drittel. Die Gemeinde schießt 57000 Euro zu.

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