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Frieder Kurtz (von links), Leiter des Kreisforstamtes, erläutert SWR-Reporter Peter Lauber die Wirkung des Borkenkäfers auf die Fichtenschonung im Hintergrund, die bei Zaisersweiher liegt. Auch Andreas Roth, der stellvertretende Forstamtsleiter, und Enzkreis-Dezernentin Hilde Neidhardt begutachten das Ausmaß der Schäden. Foto: Hepfer
Frieder Kurtz (von links), Leiter des Kreisforstamtes, erläutert SWR-Reporter Peter Lauber die Wirkung des Borkenkäfers auf die Fichtenschonung im Hintergrund, die bei Zaisersweiher liegt. Auch Andreas Roth, der stellvertretende Forstamtsleiter, und Enzkreis-Dezernentin Hilde Neidhardt begutachten das Ausmaß der Schäden. Foto: Hepfer
Unter der Fichtenrinde ist bei dem Waldrundgang die „Rammelkammer“ des Borkenkäfers zu sehen. Foto: Hepfer
Unter der Fichtenrinde ist bei dem Waldrundgang die „Rammelkammer“ des Borkenkäfers zu sehen. Foto: Hepfer
Diese vertrocknete Buche in Straßennähe könnte zur Gefahr für Autofahrer werden. Foto: Hepfer
Diese vertrocknete Buche in Straßennähe könnte zur Gefahr für Autofahrer werden. Foto: Hepfer
23.05.2019

Gefahr durch Dürre und Borkenkäfer: Diese Dinge machen dem Wald zu schaffen

Maulbronn. Langsam aber sicher wird das verheerende Ausmaß der Folgen deutlich, welche die große Trockenperiode des vergangenen Jahres auch in den Wäldern des Enzkreises verursacht hat. Nicht nur, dass der Borkenkäfer bevorzugt Nadelhölzern wie der Fichte stark zugesetzt hat, so dass größere Flächenbestände abgeholzt werden mussten, um die Ausbreitung des Schädlings zu verhindern. Mittlerweile leiden auch zusehends Laubbäume wie die Rotbuche an der Dürre, trocknen aus und werden morsch.

Stehen die Bäume dann auch noch in Straßennähe, könnten sie sogar zur Bedrohung für Autofahrer werden, sollten die Stämme etwa bei starkem Wind umstürzen. Auf diese Gefahren und Risiken haben gestern Kreisforstamtsleiter Frieder Kurtz, seine Mitarbeiter und Enzkreis-Dezernentin Hilde Neidhardt bei einem Waldrundgang in Zaisersweiher aufmerksam gemacht. „Im Enzkreis ist es zwar nicht ganz so schlimm. Wir haben es in Baden-Württemberg aber mit einer extremen Forst-Situation zu tun“, betont Kurtz. Über Jahre habe sich der Wald wunderbar entwickelt und sei vielfältiger geworden. Doch das Dürrejahr 2018 habe diesbezüglich einen Strich durch diese Rechnung gemacht.

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