nach oben
Revierförster Joachim Hailer (rechts) gibt den Wiernsheimer Ratsmitgliedern um Bürgermeister Karlheinz Oehler (links) und Forstamtsleiter Frieder Kurtz (rechts daneben) Einblicke ins Feuchtbiotop bei der Tongrube/Lindenhau. Foto: Hepfer
Revierförster Joachim Hailer (rechts) gibt den Wiernsheimer Ratsmitgliedern um Bürgermeister Karlheinz Oehler (links) und Forstamtsleiter Frieder Kurtz (rechts daneben) Einblicke ins Feuchtbiotop bei der Tongrube/Lindenhau. Foto: Hepfer
12.10.2017

Gemeinde Wiernsheim arbeitet an Regenrückhaltebecken und Naturschutzflächen

Wiernsheim. Etwas Sorgen bereitet der Gemeinde Wiernsheim derzeit das Regenrückhaltebecken im Ortsteil Pinache, weil es noch zu klein dimensioniert ist. „Wir brauchen für den Hochwasserschutz eine Beckenkapazität von 9000 Kubikmetern Wasser, momentan kommen wir aber höchstenfalls auf 5000 Kubikmeter“, erläuterte Bürgermeister Karlheinz Oehler im Rahmen des jährlichen Waldbegangs mit Ratsmitgliedern und Bürgern.

Obwohl zu den dortigen beiden Gemeindegrundstücken weitere drei hinzugekauft worden wären, reiche die Fläche noch immer nicht aus. „Weil sich andere Grundbesitzer in den Krautgärten weigern zu verkaufen, werden wir wohl zusätzliche landwirtschaftliche Flächen dafür opfern müssen“, verdeutlichte Oehler. Das Auftragsvolumen des Regenrückhaltebeckens schlägt für die Gemeinde mit 150000 Euro zu Buche. Weil in Wiernsheim pro Jahr durchschnittlich nur 800 bis 850 Millimeter Regen fällt und über 50 Prozent des 638 Hektar großen Gemeindewalds als Wasserschutzfläche gekennzeichnet ist, kommt auch den Rekultivierungsgebieten und Biotopen Bedeutung zu.

Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.