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Im Maulbronner Amtsgericht wurde das Verfahren gegen einen 54-jährigen Mann, der im November 2016 in einer Knittlinger Gemeinderatssitzung gestört hatte, eingestellt. Doch weder Kläger noch Beklagter sind mit dem Ergebnis zufrieden. Foto: Hepfer
Im Maulbronner Amtsgericht wurde das Verfahren gegen einen 54-jährigen Mann, der im November 2016 in einer Knittlinger Gemeinderatssitzung gestört hatte, eingestellt. Doch weder Kläger noch Beklagter sind mit dem Ergebnis zufrieden. Foto: Hepfer
23.02.2018

Gemeinderat-Sitzung in Knittlingen gestört: Eingestelltes Verfahren lässt Fragen offen

Knittlingen. Das Verfahren wegen Hausfriedensbruchs gegen einen 54-jährigen Geschäftsmann, der im November 2016 eine öffentliche Sitzung des Knittlinger Gemeinderats gestört hatte, ist bei der Verhandlung im Maulbronner Amtsgericht eingestellt worden.

Doch Gewinner scheint es bei diesem juristischen Disput nicht zu geben. Denn sowohl Bürgermeister Heinz-Peter Hopp, der die Strafanzeige gestellt hatte, noch der Beklagte sind mit dem Ergebnis offenbar zufrieden. Und das, obwohl sie den Vermittlungsvorschlag von Richter Bernd Lindner angenommen haben. Der sieht vor, dass der vom Bürgermeister mit einem Hausverbot belegte 54-Jährige künftig wieder zu den öffentlichen Knittlinger Gemeinderatssitzungen eingeladen ist, im Gegenzug aber zusichern musste, dass er sich mit Äußerungen zurückhält. Offenbar wirkt auf beiden Seiten aber die richterliche Entscheidung schmerzhaft nach. Mehr lesen Sie am Samstag. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.