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Mit dem Erlös aus Grundstücksverkäufen im Gewerbegebiet „Knittlinger Kreuz“ soll die Stadtkasse gefüllt werden. Foto: Hepfer
Mit dem Erlös aus Grundstücksverkäufen im Gewerbegebiet „Knittlinger Kreuz“ soll die Stadtkasse gefüllt werden. Foto: Hepfer
16.05.2018

Gewerbegebiet als Einnahmequelle für Knittlingen

Knittlingen. Der Knittlinger Gemeinderat beschließt bei fünf Enthaltungen den Haushalt für das Jahr 2018. Die Rücklagen sind aufgebraucht, der Verkauf von Grundstücken soll Geld in Kasse bringen.

Es hatte sich schon bei den Haushaltsberatungen Ende April angedeutet, dass einige Knittlinger Ratsmitglieder dem Haushalt für das Jahr 2018 womöglich nicht zustimmen werden. In der Sitzung am Dienstagabend wurde das Zahlenwerk von Kämmerin Nadine Pfaffeneder letztlich doch mehrheitlich genehmigt – allerdings bei fünf Enthaltungen. Die Ratsmitglieder der Alternativen Liste (AL) verweigerten sogar en bloc ihre Zustimmung zur Haushaltssatzung. Insbesondere deshalb, weil man sich die Verteilung der Investitionsmittel etwas anders vorgestellt hatte. Fraktionssprecher Frank Knodel waren dabei vor allem die Sanierungskosten von 200000 Euro für das Faustgeburtshaus in der Innenstadt ein Dorn im Auge (siehe auch Haushaltsreden).

„Wir hätten es lieber gesehen, dass man die Sanierung komplett einem privaten Investor überlassen würde, zumal das Projekt mit vorgesehener Gastronomie ein nicht kalkulierbares Risiko mit sich bringt“, betonte Knodel. Viel Lob von allen Ratsfraktionen für den ersten nach dem doppischen System erstellten Haushalt erhielt derweil Stadtkämmerin Nadine Pfaffeneder, die Knittlingen aber in wenigen Wochen verlassen und künftig das Hauptamt der Gemeinde Weissach leiten wird. Das Knittlinger Haushaltsjahr 2018 weist ordentliche Erträge in Höhe von 18,64 und Aufwendungen von 18,58 Millionen Euro auf. Daraus ergibt sich ein positives Gesamtergebnis von 60000 Euro. Im Haushaltsjahr sind Investitionen von rund 3,5 Millionen Euro vorgesehen.

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