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Sprayer sind auch in Mühlacker regelmäßig aktiv. Symbolbild dpa 

Graffiti-Grusel in Mühlacker: Schmierereien werden zunehmend zum Ärgernis

Mühlacker. Sie nehmen mittlerweile überhand: An etlichen Stellen im Mühlacker Stadtgebiet finden sich Schmierereien – seitens der Verursacher als Graffiti-Kunst gerühmt, von der Polizei und betroffenen Hausbesitzern schlichtweg als Straftat beurteilt.

Die aufgesprayten Bilder zu entfernen ist ebenso zeitintensiv wie kostspielig, weshalb nun darüber diskutiert wird, wie man dem Problem generell Herr werden kann. „Die Zahlen sind in diesem Bereich stark angestiegen“, sagt Axel Schweitzer, der kommissarische Leiter des Polizeireviers Mühlacker.

In der Statistik werden die Schmierereien als Sachbeschädigung geführt, doch anders als etwa bei eingeschmissenen Scheiben oder demolierten Autos werden die Graffitis nicht aus Zerstörungswut gesprayt, sondern aus der Überzeugung heraus, die Verursacher betätigten sich als Künstler.

Vollkommen anders sieht dies nicht nur die Polizei, sondern auch der Mühlacker Gemeinderat. Als dort am Dienstagabend die aktuelle Kriminalstatistik vorgestellt wurde, sind die Graffitis ein großes Thema gewesen. Rolf Leo (FW) plädierte dafür, die Täter den entstandenen Schaden selbst beseitigen zu lassen und dafür den Einsatz des Anti-Graffiti-Mobils auch auf Mühlacker auszudehnen. Unter fachkundiger Anleitung heißt es für die Sprayer dann: Schrubben, schrubben, schrubben.

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