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22.07.2014

Große Betroffenheit bei Angehöigen und Freunden

„Es ist eine Kultur, die anders trauert als wir“, sagt Gudrun Augenstein, Leiterin des Notfallnachsorgedienstes des DRK Pforzheim-Enzkreis, die nach dem tödlichen Unfall im Einsatz war. Die herbeigeeilten türkischstämmigen Angehörigen hätten laut geschrien und geweint und sich auch von Nahestehenden nicht beruhigen lassen.

Erst in der Festhalle in Enzberg sei die Situation überschaubarer geworden, vor allem auch, weil ein hinzugerufener Imam mit den Betroffenen redete, betete und sie schließlich nach Hause schickte. „Es haben uns aber auch viele der Anwesenden sehr geholfen“, sagt Gudrun Augenstein. Sie habe eine ähnliche Trauerbewältigung schon bei mehreren Unfällen erlebt. caw