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Das Loch auf dem Bolzplatz in Freudenstein ist wahrlich nicht tief, birgt für spielende Kinder und Jugendliche aber dennoch eine Verletzungsgefahr. Fotos: Schrader
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Der Tartanplatz ist übersät mit riesigen Löchern und Rissen.

Großes Loch auf dem Bolzplatz: Die Lust auf Sport ist vielen vergangen

Knittlingen-Freudenstein. Gleich am Ortseingang von Knittlingen kommend fällt sie ins Auge: Die Weißachtalhalle in Freudenstein – ein prachtvoller Neubau für die örtlichen Vereine, die darin ihrem Sport nachgehen können. Was nicht gleich ins Auge fällt, ist der Zustand des Bolz- und Tartanplatzes gleich nebenan. Die Lust, sich dort sportlich zu betätigen, ist vielen schon seit geraumer Zeit vergangen.

Seit Monaten zum Beispiel klafft im Bolzplatz ein großes, flaches Loch. Laut Stadtverwaltung Knittlingen beruhe dieses Vorgehen auf einer Vorgabe des Landratsamts Enzkreis, das für die neue Feuerwehrgarage neben der Halle, die im Überschwemmungsgebiet des Saalbaches gebaut wurde, eine Ausgleichsfläche gefordert hatte. Sollte der Saalbach anschwellen, müsse das Wasser irgendwohin ausweichen können. Jürgen Hörstmann, Pressesprecher des Landratsamts Enzkreis, bestätigt dies auf Nachhaken der PZ. „Wir haben allerdings nicht vorgegeben, diese Ausgleichsfläche im Bolzplatz zu schaffen“, ergänzt er. Zumal diese seinen Einschätzungen zufolge die Vorgabe von 26 Kubikmetern gar nicht erfülle.

„Das sind solche Dinge, über man als Stadtrat nur noch den Kopf schütteln kann“, ärgert sich Timo Steinhilper (SPD). Und nicht nur ihm stößt das in seinen Augen sinnlose Vorgehen bitter auf. Auch CDU-Stadtrat Hans Krauß ärgerte sich in der Vergangenheit immer wieder über den Missstand. Ganz zu schweigen von den Jugendlichen, die auf dem Bolzplatz gerne unbeschwert kicken würden. „Es stört uns schon sehr“, sagen drei Jungs, die zufällig angetroffen werden. Man müsse aufpassen, dass die Beine nicht wegknicken. Oder der Ball rolle rein, aber nicht wieder raus.

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