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Kritische Stimmen sind unter den Großglattbacher Bürgern während der „Zukunftswerkstatt“ laut geworden. Rechts: Moderator Jochen Geissinger. Foto: Kollros/PZ-Archiv
Kritische Stimmen sind unter den Großglattbacher Bürgern während der „Zukunftswerkstatt“ laut geworden. Rechts: Moderator Jochen Geissinger. Foto: Kollros/PZ-Archiv
Seit 2014 nicht mehr im Mühlacker Gremium vertreten: Der ehemalige CDU-Stadtrat Michael Buck wünscht sich, dass die Großglattbacher besser in die Lokalpolitik eingebunden werden. Foto: Hepfer
Seit 2014 nicht mehr im Mühlacker Gremium vertreten: Der ehemalige CDU-Stadtrat Michael Buck wünscht sich, dass die Großglattbacher besser in die Lokalpolitik eingebunden werden. Foto: Hepfer
05.05.2017

Großglattbach fühlt sich ohne Vertreter im Gemeinderat abgehängt

Auf einer Sitzung der „Zukunftswerkstatt“ im Großglattbacher Gemeindehaus kam der Frust der Bürger jüngst deutlich zum Ausdruck. Weil der Mühlacker Teilort seit der Kommunalwahl 2014 keinen Vertreter mehr im städtischen Gemeinderat hat, fühlen sich viele Einwohner von der Lokalpolitik abgehängt und vernachlässigt. Seit kurzem ist die Stadtverwaltung nun aber bestrebt, die Situation zu verbessern.

Als dringend notwendig erachten das vor allem die beiden ehemaligen Großglattbacher Stadträte Alfred Kohler (SPD) und Michael Buck (CDU). Während Kohler – nach zehn Jahren im Gremium – bei der vergangenen Kommunalwahl nicht mehr kandidierte, fehlten Buck am Ende nur eine Handvoll Stimmen, um wieder in den Mühlacker Gemeinderat einzuziehen. „In Glabbich ist das mit Wahlen so eine Sache. Das liegt wohl auch ein bisschen an der Dorfgemeinschaft“, sagt Buck. Darin pflichtet ihm SPD-Mann Kohler bei. „In Mühlhausen kriegt man das offensichtlich besser hin“, betont er und weist darauf hin, dass den von der Einwohnerzahl kleinsten Mühlacker Teilort immerhin drei Räte im Stadtgremium vertreten. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.