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Entspannt ließen es die Gäste beim Dürrmenzer Herbstmarkt angehen. Kein Wunder, die Veranstaltung hat ihren eigenen Charme und das Wetter hat mitgemacht. © Jaehne/Schmid
10.10.2010

Gute Stimmung beim Dürrmenzer Herbstmarkt

MÜHLACKER-DÜRRMENZ. Einen Tag lang Bummeln, Flanieren und Bekannte treffen: der mittlerweile neunte Dürrmenzer Herbstmarkt wollte genau diese drei Wünsche in die Tat umsetzen. Zahlreiche Gäste aus Mühlacker und der Region waren vor Ort.

Bildergalerie: Der 9. Dürrmenzer Herbstmarkt lockt zum Einkaufen und Verweilen

Ein Herbstmarkt bei sommerlichem Wetter - mehr konnten sich die Organisatoren rund um den Handels-, Gewerbe- und Verkehrsverein (GHV) wahrhaftig nicht zu ihrer mittlerweile neunten Veranstaltung wünschen. Manche Leute würden sich „das Datum sogar schon rot im Kalender eintragen“, bemerkte Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider in seiner Ansprache. Auch dieses Jahr hatten sich zahlreiche Marktbeschicker wieder mit ihren Ständen positioniert, während die Dürrmenzer Einzelhändler zum verkaufsoffenen Sonntag einluden.

Sowohl im Ortskern als auch im Gewerbegebiet und am Markptlatz sollte mit einem bunten Unterhaltungsprogramm für Kurzweil gesorgt werden: Modenschauen, Rock´n Roll-Darbietungen, die Wahl zum Öchslekönig oder ein Besuch auf der Burg Löffelstelz waren nur der Bruchteil eines facettenreichen Rahmengebotes. Kein Herbstmarkt ohne kulinarische Verköstigungen: „Bei uns können die Besucher ein richtiges Sonntagsessen im stilvollem Ambiente unseres Straßenrestaurants zu sich nehmen“, verrät Barbara Jurende, Geschäftsführerin einer großen Metzgerei im Ortskern. Beim Blick auf die Speisekarte hat der Gast die Wahl zwischen Sauerbraten oder Wildgulasch als Tagesessen. Der entsprechende Wein - egal, ob lieblich oder trocken - wird ebenfalls dazu gereicht.

Ein paar Straßen weiter hatte Gerd Grasmück seinen Stand aufgeschlagen. Bereits zum zweiten Mal ist er auf dem Dürrmenzer Herbstmarkt zu Gast, um Erzeugnisse zu verkaufen, die man aus einem Bienenstock hervorbringen kann: Honig, Sekt oder saftigen Met aus Blütenstaub - „eben alles, was man sonst im Laden nicht so ohne weiteres bekommt“, meint Grasmück.

Doch auch unter den Besuchern gab es viele Dauergäste: „Wir kommen jedes Jahr hier her“, meint Gerdi Schwörer aus Lomersheim, die mit ihrem Mann Rolf auf dem Markt vorbeischaut. Die vielen Bekannten sowie „das ansprechende Flair von Dürrmenz“ wurden unter anderem als Gründe hierfür genannt. Alexander Jähne