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Die Anlage liegt hoch oben über Vaihingen. Foto: Frei

Hängepartie um Schloss Kaltenstein - Brauhaus Pforzheim weiter im Gespräch mit dem Land

Vaihingen. Eine Entscheidung über den künftigen Betreiber des umgebauten Schloss Kaltenstein steht noch aus. Brauhaus Pforzheim mit seinem Chef Wolfgang Scheidtweiler ist weiter im Gespräch mit dem Land.

Hoch über der Enz thront es, das altehrwürdige Schloss Kaltenstein in Vaihingen. Doch das ortsbildprägende, weithin sichtbare Gebäude ruht derzeit im Dornröschenschlaf und wartet auf Erweckung zu neuem Leben.

Infrage kommt hierfür vor allem einer: Wolfgang Scheidtweiler, Chef vom Brauhaus Pforzheim und umtriebiger Geschäftsmann mit Unternehmungen weit über die Region hinaus. Dass Scheidtweiler großes Interesse hat, Kaltenstein einer neuen Nutzung zuzuführen, ist kein Geheimnis. Doch das Verfahren stockt gewaltig.

Als Scheidtweiler im August vergangenen Jahres beim Land Baden-Württemberg seine Bewerbungsunterlagen für ein Hotel- und Gastronomieangebot im Schloss Kaltenstein eingereicht hatte, rechnete er mit einer Entscheidung innerhalb weniger Wochen. Nachdem die PZ dann Ende Oktober beim zuständigen Amt Vermögen und Bau Ludwigsburg (die Behörde ist dem Finanzministerium angegliedert) nachgehakt hatte, lautete die Antwort: „Ein Zuschlag ist noch nicht erteilt. Nach unserem Zeitplan erfolgt ein Zuschlag im April 2019.“

Doch die Mühlen mahlen offensichtlich langsam. Eine erneute Anfrage der PZ konnte wieder nicht abschließend beantwortet werden. Auch beim übergeordneten Finanzministerium: Fehlanzeige.Von dort heißt es lediglich, „dass das Verfahren der Vertraulichkeit unterliegt, weshalb wir uns hierzu bis zum Zuschlag nicht weiter äußern können. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir zu möglichen Bietern sowie dem Zeitplan des Verfahrens keine Angaben machen können.“

Klar ist immerhin: Scheidtweiler ist weiterhin im Rennen. Das bestätigt der Pforzheimer auf Nachfrage. Man sei „mit dem Amt nach wie vor in sehr konstruktiven und intensiven Gesprächen und Verhandlungen.“ Und er bekräftigt: „Das Projekt ist keineswegs aufgegeben.“

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