nach oben
Die Spieler der Sportfreunde Mühlacker feierten im vergangenen Jahr ihren ersten Turniersieg beim Hallen-Stadtpokalturnier.  PZ-Archiv/Fotomoment
Die Spieler der Sportfreunde Mühlacker feierten im vergangenen Jahr ihren ersten Turniersieg beim Hallen-Stadtpokalturnier. PZ-Archiv/Fotomoment
08.01.2018

Hallen-Stadtpokal in Mühlacker: Wer holt sich den Pott?

Mühlacker. Eigentlich haben die Kicker in Mühlacker derzeit Pause. Schließlich stehen für die meisten von ihnen die ersten Spieltage erst wieder Ende Februar oder Anfang März auf dem Programm. Da bietet das Hallen-Stadtpokalturnier am kommenden Wochenende eine willkommene Abwechslung – und auch in der Winterpause eine Gelegenheit, sich zu messen und sportlichen Ehrgeiz zu beweisen.

Als Titelverteidiger gehen in der Enztalhalle in Mühlacker die Sportfreunde aufs Feld. Sie hatten sich im vergangenen Jahr erstmals in ihrer Vereinsgeschichte den Pokal erkämpft. Heinz Voges, Vorsitzender des FC Viktoria Enzberg 1909, der das Turnier diesmal ausrichtet, sieht aber auch noch andere Favoriten: etwa die Kicker aus Lomersheim und Lienzingen. „Und wir Enzberger sind eigentlich immer gut dabei“, erklärt er. Eigentlich gebe es sogar gar keine Mannschaft, die völlig chancenlos sei, macht er klar. „Jeder kann jeden schlagen.“ Das mache den besonderen Charme des Turniers aus.

Denn während die Mannschaften auf dem Fußballplatz elf gute Spieler benötigen, reichten in der Halle vier bis fünf gute Techniker, glaubt Voges. Und da jeder Club wisse, dass er eine Chance hat bis ins Halbfinale zu kommen, sei auch der sportliche Ehrgeiz groß, hofft Voges auf spannende Partien.

Los geht es am Sonntag, 14. Februar, um 11 Uhr, mit der Begegnung Sportfreunde Mühlacker gegen den Türkischen SV Mühlacker. Beide Mannschaften wurden zusammen mit der SG Mühlhausen/Roßwag, dem FV Lienzingen und dem TSV Großglattbach in die Gruppe A gelost. In Gruppe B treffen zunächst der TSV Phönix Lomersheim, der TSV Ötisheim, der FC Viktoria Enzberg und die FVgg 08 Mühlacker aufeinander. Um 15.45 Uhr soll dann das erste Halbfinale starten. Das Endspiel beginnt um 16.45 Uhr. Gespielt wird in jeweils zwei siebenminütigen Halbzeiten.

Voges hofft, dass wieder viele Zuschauer kommen und „die Halle voll wird“. Immerhin sei es bereits die 38. Auflage des Turniers. „Es gibt wenige, die eine so lange Geschichte haben“, stellt Voges klar.

Alle Begegnungen unter: http://pzlink.de/2uw