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Willi Hampp (links) und Christel Krumm (rechts) gratulierten Helga Köhler und Bernd Pelz zu ihrer Wahl in den Vorstand des Albvereins. Foto: Fotomoment

Hauptversammlung: Albverein Sternenfels wählt neuen Vorsitzenden

Sternenfels. Lange hat die Suche nach einem neuen Ersten Vorsitzenden gedauert. Bei der Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins in Sternenfels wurde nun am Samstagabend Bernd Pelz in der Sandbauernstube zum neuen Vereinschef gewählt.

Den richtigen Riecher hatte der stellvertretende Vorsitzende Willi Hampp. Er kontaktierte Pelz, um ihn den Mitgliedern des Sternenfelser Albvereins vorzustellen. „Im Januar rief er mich an“, so der neue Vereinschef. Seit elf Jahren lebt Pelz mit seiner Frau und vier Kindern in Sternenfels. Wie er sagte, ist er unter anderem als Radwegepate im Enzkreis und im Tourismus-Arbeitskreis der Gemeinde Sternenfels aktiv. Das waren auch die Gründe des Albvereins, ihn „ins Fadenkreuz“ zu nehmen, wie es Pelz mit Humor ausdrückte.

Letztlich hatte sich der Kandidat überreden lassen, weil „das hier ein sehr sympathischer Verein ist“, so der neue Vorsitzende. An einigen Aktionen der Sternenfelser Albvereins-Ortsgruppe hat er bereits teilgenommen, bat aber darum, die Erwartungen nicht zu hoch anzusetzen. „Junge Familien für den Verein zu begeistern ist schwierig“, so Pelz. Es sei nicht möglich, die Zeit der 1980er- und 1990er-Jahre zurückzuholen. Damals hatte der Albverein in Sternenfels zahlreiche Aktiven-Gruppen. „Der Weg ist das Ziel“, formulierte Pelz sein Credo.

Vier Jahre hat die Suche nach einem Ersten Vorsitzenden beim Albverein Sternenfels gedauert. „Ein Punkt, der dieses Jahr gar nicht schwierig war“, wunderte sich der Ehrenvorsitzende Reinhold Roller über die Wahlen. Einstimmig wurde Bernd Pelz letztlich zum Vereinsvorsitzenden gewählt. Und mit Helga Köhler konnte auch das vakante Amt einer weiteren stellvertretenden Vorsitzenden besetzt werden.

Darüber hinaus wurde Helga Köhler ebenso wie Heinz Mannuß bei der Sitzung für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Dazu gratulierte auch die Gauvorsitzende Christel Krumm. Wanderwart Reinhold Roller berichtete über 28 Wanderungen im Jahr 2018. Problematisch sei neben der zurückgegangenen Wanderbeteiligung auch die sinkende Bereitschaft, Wanderungen zu organisieren, hielt er fest.