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Die Kreisbereitschaftsleiter Dominique Krueger (von links) und Martina Haller bestätigten Zachura Aksoy, Jan Lüth und Karl-Heinz Berger in ihren Ämtern. Foto: Privat
Die Kreisbereitschaftsleiter Dominique Krueger (von links) und Martina Haller bestätigten Zachura Aksoy, Jan Lüth und Karl-Heinz Berger in ihren Ämtern. Foto: Privat
13.01.2019

Helfer geben ihr Wissen weiter: DRK-Kreisverband blickt auf erfolgreiche Ausbildungen zurück

Mühlacker. Erfreuliche Nachrichten gibt es aus den Reihen des DRK-Kreisverbands zu berichten: So nahmen im vergangenen Jahr beispielsweise so viele Menschen wie noch nie an Erste-Hilfe-Ausbildungen teil.

Beim Neujahrsempfang der Bereitschaften und Fachausbilder des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis wurde nun unter anderem auf diesen Sachverhalt eingegangen.

Kreisbereitschaftsleiter Dominique Krueger berichtete im DRK-Seniorenzentrum in Mühlacker von einem arbeitsreichen Jahr, in dem viele Einsatzstunden geleistet und gemeinsam viel bewegt wurde. „In unserem Kreisverband kann jeder seine Ecke finden“, verwies er auf die vielfältigen Möglichkeiten des Engagements in den Ortsvereinen. Kreisbereitschaftsleiterin Martina Haller gab einen Überblick über die geplanten Aktivitäten im neuen Jahr, die von einer Stabsrahmenübung, einem Erste-Hilfe-Turnier und offenen Dienstabenden bis hin zu gemeinsamen Übungen mit den hauptamtlichen Rettungskräften des DRK-Kreisverbandes reichten. „Unsere Jahresthemen sind dabei Amoklagen und Terrorismus“, sagte Haller.

Auch Kreisgeschäftsführer Stefan Adam ließ es sich nicht nehmen, einige Wort an die Ehrenamtlichen zu richten. Für deren Engagement bei über 6000 Einsätzen im vergangenen Jahr sprach er ihnen seinen Dank aus. Er lobte die wichtige und beliebte Jugendarbeit und ging auf den Fachkräftemangel in Rettungsdienst und Pflege ein, der den Kreisverband auch im aktuellen Jahr noch stark beschäftigen werde.

Von einem Höchststand der Erste-Hilfe-Ausbildungen berichtete schließlich Ausbildungsleiter Michael Storz: 6762 Menschen hatten an 548 Kursen teilgenommen; der Hauptteil davon seien Erste-Hilfe-Grundlehrgänge gewesen. Zudem seien 31 Lehrer an Schulen als Ausbilder tätig und hätten im vergangenen Jahr 246 Schüler ausgebildet. „Beim Schulsanitätsdienst engagieren sich derzeit 396 Jugendliche, und vier Grundschulen im Enzkreis sind beim Juniorhelfer-Programm dabei“, erläuterte Storz. Florian Böttcher, Ausbildungsleiter für die Fachdienste, berichtete von 91 Fortbildungen, bei denen 1197 Rotkreuzler mitgemacht hätten. Marica Bauer und Kai Jambor schilderten die Aktivitäten des über 300 Mitglieder starken Jugendrotkreuzes und wiesen auf den im September anstehenden zehnten Aktionstag im Wildpark hin.