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Ab Abfluss in Richtung Kloster sammeln sich noch immer Algenpflanzen. Foto: Lutz
Ab Abfluss in Richtung Kloster sammeln sich noch immer Algenpflanzen. Foto: Lutz
Bedrohtes Idyll: Der Tiefe See droht immer weiter zu verlanden und ist daher derzeit Gegenstand zahlreicher Debatten. Foto: Lutz
Bedrohtes Idyll: Der Tiefe See droht immer weiter zu verlanden und ist daher derzeit Gegenstand zahlreicher Debatten. Foto: Lutz
22.06.2017

Hiobsbotschaft für den Tiefen See in Maulbronn

Maulbronn. Die bisherigen Pläne zum Stopp des Verlandens sind gescheitert. Das Gewässer muss im Winter wieder abgelassen werden – eine neue Algenplage droht.

Das Drama um den Tiefen See in Maulbronn ist seit diesen Tagen um ein Kapitel reicher: Wie Bürgermeister Andreas Felchle nun dem Gemeinderat wie auch der Öffentlichkeit mitgeteilt hat, sind die bisherigen Pläne, wie einer Verlandung des Gewässers entgegengewirkt werden kann, gescheitert. Dies habe ein Gespräch zwischen Felchle, Bauamtsleiter Dieter Rein sowie dem beauftragten Ingenieurbüro ergeben – Letzteres hatte in den vergangenen Monaten detaillierte Untersuchungen des Sediments am Boden des Sees unternommen.

Was bei diesen nun herauskam, bezeichnete Felchle als „Aha-Effekt“, allerdings als einen der unerfreulichen Art. Denn das Vorhaben, den See abzulassen und nach einer gewissen Zeit des Trocknens das Sediment auszubaggern, wird nach Aussage der Planer scheitern. „Wie sich herausgestellt hat, ist der Boden zu schlammig, als das man ihn befahren könnte – erst recht mit schweren Maschinen“, so Felchle. Nun bleibe der Stadt wohl nichts anderes übrig, als den Tiefen See im kommenden Winter erneut abzulassen und zu prüfen, ob es gelingen kann, mittels Pumpen das Wasser aus dem Sediment zu bekommen, damit der Boden doch noch befahrbar wird und ausgebaggert werden kann.

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