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Helikopter im Neulinger Büchigwald im Mai 2006: Die versprühten Bazillen machten vielen Raupen den Garaus. Martin Schott, Archiv
29.09.2011

Hubschrauber-Einsatz an Hochspannungsleitung

Mühlacker. Wie arbeitet man an Klemmen mitten in der 110-Kilovolt-Leitung, über die der Strom nach Mühlacker fließt? Für die Wartung der Bauteile, die die Erdung der Hochspannungsleitungen mit Luftkabeln zur Datenübertragung verbinden, setzte die EnBW beim Sengach einen Helikopter ein.

Bildergalerie: Mit Hubschrauber Stromkabel im Sengach gewartet

Die Monteure hingen in einem Aluminiumkorb rund 15 Meter unterhalb der Maschine, mit der Pilot Gunter Wlasak sie zu ihrem luftigen Arbeitsplatz flog. Er hatte den Hubschrauber minutenlang ruhig in der Luft zu halten, während Tobias Wiegmann und Stefan Mauche eine Klemme austauschten. Mit solchen Stichproben will die EnBW testen, ob die Teile noch halten oder auf voller Länge ersetzt werden müssen. Für die Dauer der Arbeiten über dem Sengach war der Leitungsabschnitt abgeschaltet. Trotzdem musste der Pilot mit den Arbeitern dicht bei stromführenden Leiterseilen manövrieren. Kurz nach 14 Uhr begann die Arbeit. Vom Enztal zwischen Enzberg und Mühlacker aus startete der Hubschrauber zu seinem Einsatzort. Kurz vor 16 Uhr kehrte er zum letzten Mal dorthin zurück.