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Für Ärgernis sorgen immer wieder Hundehaufen auf Gehwegen.
Hundehaufen © dpa
21.01.2011

Hundehaufen auf Spazierwegen stinken vielen

MÜHLACKER. Hundehaufen auf einem Spazierweg am Erlenbach sind besonders für Senioren der angrenzenden Altenzentren ein Ärgernis. Die Stadtverwaltung hat erst darauf hingewiesen, dass Hundehalter da in der Pflicht sind.

Die Verschmutzungen auf dem Spazierweg am Erlenbach haben Bewohnern des DRK-Altenheims und des Altenzentrums St. Franziskus in Mühlacker buchstäblich gestunken. „Es ist dort passiert, dass Spaziergänger mit dem Rollator in Hundehaufen geraten sind, ohne es zu merken“, sagt Marga Kucher, „hinterher war der Dreck dann in ihren Wohnungen und Zimmern.“ Als Vorsitzende der Stiftung St. Franziskus und Mitglied des Kreisseniorenrats war Marga Kucher von Betroffenen angesprochen worden. Mit Leserbriefen wollte die Mühlackerin die Hundehalter zu mehr Rücksichtnahme anhalten.

Es ist das jüngste Beispiel für eine Diskussion über die Hinterlassenschaften von Vierbeinern, die immer wieder aufkommt. Erst vor wenigen Tagen hatte Mühlackers Stadtverwaltung mit einem öffentlichen Hinweis auf wiederholte Meldungen von „Tretminen auf Gehwegen, aber auch auf Grünstreifen und in Erholungsanlagen“, wie es in der Bekanntgabe hieß, reagiert. Die Regeln für den Umgang mit den Haufen seien durch die polizeiliche Umweltschutzverordnung der Stadt Mühlacker klar. Hundehalter würden demnach zu oft verkennen, „dass sie sehr wohl verpflichtet sind, die Kothaufen ihrer Tiere auf Gehwegen und in Grün- und Erholungsanlagen sowie in fremden Vorgärten und Grünstreifen sofort zu beseitigen.“ hei

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