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10.12.2016

Illinger Grüne diskutieren über Schützinger Straße

Illingen. Die Situation in der Schützinger Straße in Illingen war einer der Diskussionspunkte bei der jüngsten Fraktionssitzung der Illinger Gemeinderatsgrünen. „Aus eigener Erfahrung und Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung sind wir uns sicher, dass hier Handlungsdruck besteht“, so Peter Pförsich. Der Fraktionssprecher wies auf den Parkdruck in der Straße hin. Zusammen mit den Verengungen führten die parkenden Fahrzeuge vermehrt zu gefährlichen Situationen.

„Wenn die Westtangente in Betrieb geht, soll der Verkehr von Richtung Heilbronn über diese Straße auf die Bundesstraßen weitergeleitet werden, mit der jetzigen Situation wird das mehr als problematisch“, führte Uwe Kitzberger aus. „Neben einer Prüfung der Notwendigkeit der Verengungen müssen wir uns Gedanken über eine der Situation angepasste Parkregelung machen, hier sind Verwaltung und Gemeinderat gefordert“, so David Messerschmidt. Wenn die Westtangente erst mal im Betrieb ist, seien Korrekturen viel schwerer durchzusetzen.

Schleppende Beteiligung

Ein weiterer Punkt war die Situation rund um die Schützinger Ortskernsanierung. Kürzlich wurde in einem Bericht im Gemeinderat ausgeführt, dass bisher nur wenige Mittel abgerufen wurden. „Der Bedarf ist eigentlich da, wir müssen nun im Gemeinderat aktiv werden, damit diese einmalige Chance für Schützingen genutzt wird“, so Pförsich, der selbst im Illinger Teilort wohnt. Kitzberger schlug vor, sich Gedanken über die Sanierungssatzung zu machen. Hier gebe es sicher noch Optimierungsmöglichkeiten. „Wir müssen die Angebote attraktiver machen und gleichzeitig erneut auf die Betroffenen zugehen, bei früheren Sanierungen hat sich gezeigt, wie wichtig ständige Gespräche mit den Anliegern sind“, so Kitzberger. „So eine Möglichkeit bekommt Schützingen in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr, dafür lohnen sich zusätzliche Anstrengungen.“

Ärger über Mensapläne

Die Entwicklungen rund um die geplante Mensa im Keller der Illinger Schule wurden ebenfalls diskutiert. „Indem die Mehrheit des Gemeinderates sich entschieden hat, vorbehaltlos allen Kostensteigerungen zuzustimmen, haben wir uns unserer Kontrollmöglichkeiten beraubt, es wird nun noch schwerer die Kosten im Griff zu halten“, führte Kitzberger die Folgen des Gemeinderatsbeschlusses zum unbedingten Weiterbau aus. In der Fraktion herrschte Unverständnis über diesen „Blankoscheck“, der ohne Gewissheit über Zuschusszahlen erfolgt war. „Wir werden trotz dieses Vorgehens die Planung sowie die Umsetzung natürlich weiterhin kritisch verfolgen, wenn wir auch keinerlei Möglichkeiten mehr haben auf Preissteigerungen zu reagieren“, war das Fazit, das die Grünen aus den bisherigen Vorgängen zogen.