nach oben
Anstoß: Die Sozialarbeiter Clemens Eberhardt und Julia Schnitter-Galenziok im Jugendhaus Illingen.
Jugendpfleger Illingen © Lutz
12.11.2010

Illinger Jugendhaus wieder eröffnet - neuer Sozialarbeiter

ILLINGEN/KNITTLINGEN. Gute Nachrichten für die Jugendlichen in Illingen: Nachdem das örtliche Jugendhaus aufgrund von personellen Veränderungen einige Wochen geschlossen war, kann nun wieder Leben in die Räume einkehren.

Der neue Jugendpfleger der Gemeinde heißt Clemens Eberhardt. Der 35-jährige Sozialarbeiter pendelt künftig zwischen Knittlingen und Illingen, um in beiden Kommunen Jugendsozialarbeit zu übernehmen. Der gelernte Polizist, der direkt nach seiner Ausbildung sein Studium angefangen hat, sieht sich als Vermittler zwischen jung und alt und möchte auf die jeweiligen Bedürfnisse der Jugendlichen eingehen.

„Ich möchte bei meiner Arbeit auf das reagieren, was auch tatsächlich gewünscht wird“, sagt Eberhardt im Gespräch mit der „Pforzheimer Zeitung“. „Sollte der Wunsch aufkommen, eine Kanu-Fahrt zu unternehmen, stehe ich dem genauso aufgeschlossen gegenüber wie wenn eine Gruppe Mädels auf mich zukommt und die Bitte äußert, einen Tanzkurs machen zu können.“

Wichtig ist Eberhardt zudem, dass Jugendhaus in der Gemeinde zu etablieren und die Jugendlichen in die Arbeit mit einzubinden. „Unser Ziel muss es sein, eine Gruppe von Helfern zu haben, die einen Teil der Verwaltungsarbeit übernehmen können, die sich um die Getränke oder die Musik kümmern. In diesem Fall kann ich mich eher auf die pädagogische Arbeit konzentrieren“, sagt der Sozialarbeiter. Unterstützt wird Eberhardt von Julia Schnitter-Galenziok, die in Illingen die Schulsozialarbeit übernimmt.

Ausschließlich in der Schule ist Clemens Eberhardt in Knittlingen aktiv. Die rund 900 Schüler der dortigen Johannes-Faust-Schule mussten bislang auf die Dienste eines Schulsozialarbeiters verzichten. Clemens Eberhardt soll daher in Knittlingen mithelfen, Konfliktherde einzudämmen und Präventionsarbeit zu leisten.