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Illinger Weltmeister Marco Lochmahr stürzt sich wieder in die Arbeit.
Illinger Weltmeister Marco Lochmahr stürzt sich wieder in die Arbeit. © PZ-Archiv
15.08.2011

Illinger Weltmeister stürzt sich wieder in die Arbeit

ILLINGEN. Der Alltag hat den Weltmeister wieder. Nach seiner Rückkehr von der Faustball-WM in Österreich steht der Illinger Marco Lochmahr nicht für große Interviews zur Verfügung. Stattdessen widmet er sich offenbar schon wieder in Karlsruhe seinem Maschinenbau-Studium.

"Ich habe jede Menge an der Uni nachzuholen", lautete die Nachricht, die der 23-Jährige vom TV Vaihingen Mühlacker-News noch aus Österreich schickte. Am Sonntag, also dem Tag nach dem Finale und einer schlaflosen, durchfeierten Nacht stand in Pasching noch das abschließende Bankett an. Den Informationen von Mühlacker-News zufolge ist Lochmahr dann am Sonntagabend per Fahrgemeinschaft zusammen mit Michael Marx vom TVV und dem in Vaihingen wohnenden Marc Krüger (TV Stammheim) heimgekommen. Stammspieler Marx ist am heutigen Montag bereits wieder zu seiner Arbeitsstelle nach Stuttgart gefahren.

Im Finale der WM hatte Deutschland am Samstagabend mit 4:2 Sätzen gegen den WM-Gastgeber und Titelverteidiger Österreich gewonnen. Danach folgte eine große Feier mit den Fans. Mit dabei war auch der Vaihinger Faustball-Abteilungsleiter Markus Knodel. Er geht nicht davon aus, dass der WM-Erfolg zusätzliches Interesse an den Deutschen Meisterschaften bringt ("Faustball interessiert leider Gottes nur Faustballer"). Er hofft trotzdem, dass das Vaihinger Stadion am 17./18. September mit jeweils an die 1500 Zuschauer zwei Mal ausverkauft ist. Im Hinblick auf den Publikumszuspruch hält er eine stabile Wetterlage für wichtiger als einen WM-Erfolg einen Monat vor dem Termin.

Mehr über Lochmahr und das Thema Faustball am Dienstag in der Pforzheimer Zeitung (Ausgabe Mühlacker). rks