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Eine von wenigen Fichten, die in Knittlingen vom Schädling befallen ist. Foto: Hepfer
Eine von wenigen Fichten, die in Knittlingen vom Schädling befallen ist. Foto: Hepfer
Der Knittlinger Revierförster Ulrich Klotz (links) und Forstwirt Rico Zausch begutachten einen geringen Käfer-Schaden an einer Fichte im Gebiet „Reichshalde“. Foto: Hepfer
Der Knittlinger Revierförster Ulrich Klotz (links) und Forstwirt Rico Zausch begutachten einen geringen Käfer-Schaden an einer Fichte im Gebiet „Reichshalde“. Foto: Hepfer
Spuren des Borkenkäfers – die gerade Linie in der Rinde stammt vom Kupferstecher. Foto: Hepfer
Spuren des Borkenkäfers – die gerade Linie in der Rinde stammt vom Kupferstecher. Foto: Hepfer
28.09.2017

Im Enzkreis gut gerüstet gegen den Borkenkäfer

Enzkreis. Ein Schädling richtet dieses Jahr in Enzkreis-Revieren nur geringen Schaden an. Experten haben mit Maßnahmen gegen den Borkenkäfer vorgebeugt.

Die Alarmmeldung des baden-württembergischen Forstministers Peter Hauk Anfang Juni kam nicht von ungefähr. Damals hatten Experten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt aus Freiburg durch gestiegene Fangzahlen in Überwachungsfallen eine erhöhte Aktivität des Borkenkäfers festgestellt. Deswegen waren insbesondere zur heißen Sommerzeit auch Revierförster und Forstwirte in den Enzkreiswäldern angehalten, besonders nach rotgefärbten Kronen befallener Fichten Ausschau zu halten und den Boden auf Bohrmehl hin zu kontrollieren.

„Das Ergebnis ist bisher erfreulich ausgefallen. Der Borkenkäfer hat nur geringen Schaden angerichtet“, betont Frieder Kurtz, Forstamtsleiter des Kreises. Spürbare Schäden habe es lediglich in den Revieren Dobel und Engelsbrand gegeben. Aber nur insgesamt etwa 2000 Kubikmeter Holz aus Enzkreisgemeinden und aus dem Staatsforst seien angegriffen worden. Das mache nicht einmal zehn Prozent des gesamten des Fichteneinschlags aus. „Damit können wir gut leben“, sagt Kurtz.

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