nach oben
Ein offenes Ohr und praktische Ratschläge bietet Familienhelferin Ulrike Heck, wenn Familien die Probleme über den Kopf wachsen.
familienhelferin © Heilemann
27.05.2011

Immer mehr Einsätze für Familien in Not

ENZKREIS/MÜHLACKER. Wenn das Leben in einer Familie völlig aus dem Ruder läuft, dann ist das ein Fall für die Familien im Auftrag des Jugendamts Enzkreis. Seit 1985 gehen sie in die Haushalte hinein, wenn eine Familie um Hilfe ruft, und versuchen, die Eltern soweit zu stärken, dass sie ihr Leben wieder selbst in den Griff bekommen.

Die Zahl der Einsätze ist seitdem dramatisch angestiegen - von acht Fällen im ersten Jahr bis hin zu 243 Fällen im Jahr 2010. Auf der anderen Seite sind die Zahlen von Kindern, die in Heimen untergebracht wurden, seit 1985 deutlich gesunken. Kindern in ihren Familien zu helfen, ist eines der Ziele der sozialpädagogischen Familienhilfe. Die Helfer, im Enzkreis derzeit zwischen 60 und 75 Honorarkräfte, davon zehn bis 15 Männer, sind von ihrer Ausbildung her Sozialpädagogen, Heimerzieher, Heilpädagogen oder anderes mehr. Eben keine Super-Nannys. Ihre Einsätze reichen von Besuchen zweimal pro Woche bis zu täglichen Einsätzen über Monate hinweg. hei