nach oben
Ingenieur Siegfried Gerst (links) übergibt das neue interkommunale Industriegebiet der Kommunen Oberderdingen, Sulzfeld, Kürnbach und Zaisenhausen an die Bürgermeister Sarina Pfründer (Sulzfeld, vorne, Dritte von links) und Thomas Nowitzki (Oberderdingen, rechts daneben) im Beisein von Ratsmitgliedern aus den beteiligten Gemeinden. Foto: Prokoph
Ingenieur Siegfried Gerst (links) übergibt das neue interkommunale Industriegebiet der Kommunen Oberderdingen, Sulzfeld, Kürnbach und Zaisenhausen an die Bürgermeister Sarina Pfründer (Sulzfeld, vorne, Dritte von links) und Thomas Nowitzki (Oberderdingen, rechts daneben) im Beisein von Ratsmitgliedern aus den beteiligten Gemeinden. Foto: Prokoph
05.08.2018

In Flehingen neuer Bauabschnitt des interkommunalen Industriegebietes Kreuzgarten freigegeben

Oberderdingen-Flehingen. Oberderdingen hat den stimmigen Slogan „alles zum Leben“. Dafür tut die mittlerweile rund 10.800 Einwohner zählende Kommune im Kraichgau an der Grenze zum Stromberg mit ihrem Bürgermeister Thomas Nowitzki und dem Gemeinderat aber auch eine Menge. Erst am vergangenen Donnerstag ist ein neues Baugebiet „Hinter der Schießmauer“ übergeben worden. Tags darauf wurde nun im Teilort Flehingen der mittlerweile achte Bauabschnitt des interkommunalen Industriegebietes Kreuzgarten mit 21 Gewerbebauplätzen auf 66.000 Quadratmetern Fläche der „Wirtschaftsförderung Industriegebiet“ (WFI) übergeben.

An der WFI sind die Kommunen Oberderdingen, Sulzfeld, Kürnbach und Zaisenhausen beteiligt. Vom Mühlacker Erschließungsträger Gerst Geomatik Ingenieur GmbH waren Inhaber Siegfried Gerst und dessen Sohn Alexander vertreten. Beteiligt waren bei der Erschließung überdies die Ingenieurbüros Rauschmaier (Bietigheim-Bissingen), Nohe+Vogel (Bruchsal), BIT Karlsruhe sowie die Firma Ezel Bau aus Vaihingen.

Neunter Bauabschnitt folgt

Bürgermeister Thomas Nowitzki und seine Sulzfelder Kollegin Sarina Pfründer schnitten am Freitag gemeinsam mit zahlreichen Vertretern aus den Gemeinderäten der beteiligten Kommunen symbolisch das Band für die Übergabe durch. Schon seit dem Jahr 1998 wird das insgesamt 39 Hektar große interkommunale Industriegebiet überplant. Noch nicht überplant sind derzeit weitere 60.000 Quadratmeter Fläche, die künftig noch als neunter Bauabschnitt erschlossen werden können.

Mittlerweile haben sich in dem Industriegebiet 35 Unternehmen angesiedelt, die 600 Arbeitsplätze bieten. „Neun von den insgesamt 21 neuen Grundstücken sind verkauft, zwölf stehen noch zur Verfügung“, so Bürgermeister Nowitzki. Die Gesamtkosten des achten Bauabschnittes betrugen 4,2 Millionen Euro. Überdies haben die Grundstücke Glasfaserkabel für schnelles Internet. Im kommenden Jahr stehe zudem der Bau eines Regenüberlaufbeckens im Bereich „Bolenzergraben“ an, führte Nowitzki aus. 3,7 Millionen Euro habe man bisher an Gewerbesteuereinnahmen gehabt, 50 Prozent davon reinvestiert und den Rest an die beteiligten Kommunen ausgeschüttet, so Nowitzki weiter. „Wer Arbeitsplätze vor Ort will, muss Flächen dafür zur Verfügung stellen“, sagte er. „Wir haben nach achteinhalb Monaten Bauzeit ein sehr gutes Ergebnis erzielt“, freute sich Ingenieur Siegfried Gerst.