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24.02.2017

Innovationscenter in Sternenfels fährt seit Jahren Verluste ein

Sternenfels. Das TeleGis in Sternenfels – vor bald zwei Jahrzehnten als Vorzeigeprojekt für Innovationen im ländlichen Raum gegründet – steht vor einem Scheideweg. Es sollen Umstrukturierungen erfolgen, die das jährliche, zuletzt hohe fünfstellige Betriebsdefizit in Richtung „schwarze Null“ lenken sollen. So soll auch erreicht werden, dass der Enzkreis und die Sparkasse Pforzheim Calw als Gesellschafter mit im Boot bleiben.

Knapp 90 000 Euro mussten die drei Partner 2015 zuschießen, ins Sechsstellige gingen die Defizite noch in den Jahren zuvor. Nach einer Berechnung der Verwaltung summierten sich die Verluste seit 2003 auf knapp 1,5 Millionen Euro, wovon die Gemeinde knapp die Hälfte zu tragen hatte, weil die Zuschüsse von Kreis und Sparkasse auf jährlich 30 000 Euro gedeckelt waren.

Vor diesem Hintergrund wurde quasi ein Krisenstab unter Beteiligung aller drei Partner gebildet und von diesem ein Managementberater der Mannheimer Teamwerk-AG, die sich auf die Begleitung von kommunalen Unternehmen spezialisiert hat, berufen. Auch in der kürzlich anberaumten Klausurtagung des Sternenfelser Gemeinderats waren TeleGis und KommIn eines der zentralen Themen.

Die Strategie des Beraters und Betriebswirts Ingo Caspari sieht nun vor, durch eine teilweise Neuausrichtung der Geschäftsfelder, durch Veränderungen der Nutzung der öffentlichen Räume sowie weiteren Maßnahmen das Betriebsdefizit deutlich herunterzufahren.

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