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Auf den Hochsitzen der Region nehmen inzwischen auch immer mehr Frauen Wildtiere ins Visier. Ein Trend, der auch bundesweit festzustellen ist. Foto: PZ-Archiv
Auf den Hochsitzen der Region nehmen inzwischen auch immer mehr Frauen Wildtiere ins Visier. Ein Trend, der auch bundesweit festzustellen ist. Foto: PZ-Archiv
22.11.2016

Jäger im Enzkreis verzeichnen stetigen Mitgliederzuwachs – Frauenanteil wächst

Enzkreis. Neben der Revierpflege und dem Beobachten des Wildtierbestandes müssen Jäger oft stundenlang auf dem Hochsitz ausharren. Was ebenfalls dazu gehört, ist das Töten und Aufbrechen von Tieren. Sicherlich nicht jedermanns Sache – und doch etwas, das immer mehr Menschen zu ihrem Hobby machen. Denn während die Sport- und Musikvereine in der Region seit Jahren über anhaltenden Mitgliederschwund klagen, verzeichnet die Jägervereinigung Enzkreis/ Pforzheim ständigen Zuwachs.

Laut Kreisjägermeister Dieter Krail hat sich die Mitgliederzahl in den vergangenen zehn Jahren, in denen er das Amt innehat, von etwa 700 auf 850 erhöht. „Im laufenden Ausbildungskurs haben wir gerade 25 Teilnehmer“, berichtet Krail. Das ist die Obergrenze. „Einige haben wir deshalb auf den nachfolgenden Kurs vertrösten müssen.“ Dieser Trend ist keiner, der auf den Enzkreis begrenzt ist. Im Jahr 2015 wurden bundesweit 374 084 Menschen mit einem Jagdschein gezählt (siehe Grafik). 1990 waren es noch 311 257. Der weibliche Anteil an Jagdscheinbesitzern steigt ebenfalls kontinuierlich. Inzwischen machen Frauen zehn Prozent der aktiven Jägerschaft in Deutschland aus.

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