nach oben
Bildhauer Berthold Scheible (Mitte) hat den Viergötterstein nachgebildet, der 1954 in Dürrmenz gefunden wurde. Es ist der Sockel für ein Kunstwerk, das einer Jupitergigantensäule nachempfunden ist, erklären Manfred Läkemäker (rechts) und Wolfgang Rieger vom Historisch-Archäologischen Verein. Foto: Schierling
Bildhauer Berthold Scheible (Mitte) hat den Viergötterstein nachgebildet, der 1954 in Dürrmenz gefunden wurde. Es ist der Sockel für ein Kunstwerk, das einer Jupitergigantensäule nachempfunden ist, erklären Manfred Läkemäker (rechts) und Wolfgang Rieger vom Historisch-Archäologischen Verein. Foto: Schierling
01.09.2017

Jupitergigantensäule: Kunstobjekt erinnert an römisch-keltische Historie Mühlackers

Mühlacker. Der Grundstein ist gelegt. Seit Freitag steht der Sockel der Jupitergigantensäule, die bald die Enzgärten in Mühlacker zieren soll. Er ist die Kopie des Viergöttersteins, der 1954 in der Waldenserstraße in Dürrmenz gefunden wurde und der im Mühlacker Heimatmuseum ausgestellt ist.

Im Laufe der kommenden Woche soll darauf dann die Säule installiert werden. Allerdings wird sie – im Gegensatz zum antiken Vorbild – aus Stahl sein.

Jupitergigantensäulesind typische Steindenkmäler der Römischen Kaiserzeit. Ihr Vorkommen ist auf das Gebiet Südwestdeutschlands und Ostfrankreichs, die römischen Provinzen mit keltisch-germanischer Mischbevölkerung begrenzt. Namensgebens ist die sogenannte Jupitergigantengruppe, welche die Säule über einem korinthischen Kapitell bekrönt.

Mehr lesen Sie am Samstag in der Mühlacker-Ausgabe der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.