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Mit Sommerreifen zu schnell an der Ampel gestartet - diese Mischung brachte der Fahrerin dieses Opels eine teure Karambolageserie ein.
Mit Sommerreifen zu schnell an der Ampel gestartet - diese Mischung brachte der Fahrerin dieses Opels eine teure Karambolageserie ein. © Fotomoment
11.02.2012

Karambolageserie beim Anfahren mit Sommerreifen

Mühlacker. Die einen können nur stotternd und schleppend anfahren, begeleitet von Motorstopp-Ängsten, die anderen meinen mit Kavalierstarts allen anderen zeigen zu müssen, dass ihre PS-Anzahl höher liegt als ihr Intelligenzquotient. Wer allerdings mit Sommerreifen auf winterlich glatter Straße beim Anfahren einen Fehler macht, muss der speziellen Eis- und Rutschproblematik wegen schnell mit möglichen Folgen rechnen. Eine Frau in Mühlacker hat das erfahren müssen, als sie abends an einer Ampel anfahren wollte und letztlich nach einer Karambolageserie in einem Buswartehäuschen landete.

Die 40-jährige Autofahrein stand am Freitagabend um 21.10 Uhr mit ihrem Opel Omega an einer roten Ampel an der Stuttgarter Straße in Mühlacker und wollte nach links in die Enzstraße in Fahrtrichtung Dürrmenz abbiegen. Als die Ampel auf Grünlicht umschaltete, beschleunigte die 40-Jährige ihr Auto beim Linksabbiegen zu stark, wodurch ihr Fahrzeugheck auf der glatten Fahrbahn und aufgrund fehlender Winterbereifung ausbrach.

Das Auto prallte zunächst mit der linken Seite gegen eine Einfriedung aus Betonplatten. Im weiteren Verlauf touchierte der Opel eine Telefonzelle und zuletzt fuhr die 40-Jährige mit ihrem Fahrzeug in das Wartehäuschen einer Bushaltestelle. Glücklicherweise standen dort keine wartenden Fahrgäste.

Die 40-Jährige musste leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Tochter auf dem Beifahrersitz blieb unverletzt. Der Sachschaden wurde auf insgesamt 16.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr Mühlacker war mit drei Fahrzeugen und elf Mann im Einsatz, um ausgetretene Betriebsstoffe zu neutralisieren. pol

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