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Symbolbild: dpa
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20.11.2017

Kindstötung in Vahingen-Aurich: Bluttat war nicht vorhersehbar

Heilbronn/Vaihingen-Aurich. Die Kindstötung in Aurich erfolgte offenbar ohne Warnhinweise. Bei der Fortsetzung im Prozess um die Kindstötung wurden nun eine Jugendamtsmitarbeiterin und später noch ein Familienhelfer vor Gericht gehört.

Beide Sozialarbeiter gaben an, dass sich die Eltern gleichmäßig gut um den Vier- und den Fünfjährigen gekümmert hätten. Die Kinder hätten auch keine Auffälligkeiten gezeigt und sich angesichts der Trennungssituation gut entwickelt, was ebenso die Leiterin eines Bietigheim-Bissinger Kindergartens bestätigte. Zu keinem Zeitpunkt hätten sie das Wohl der Kinder gefährdet gesehen.

Vor allem der Jugendamtsmitarbeiterin hatte die Nachricht vom Tod der Kinder – der Vater soll ihnen laut Anklage am 18. Februar in dem Haus in Aurich zunächst einen Backstein auf den Kopf gehauen und dann mit einem Messer in die Herzgegend gestochen haben – sehr zugesetzt. Eine Woche sei sie vom Arbeitgeber freigestellt worden, habe nur noch geweint. „Überhaupt nicht“ habe sie mit so einer Tat gerechnet, sagte sie aus. Auch der Familienhelfer sprach von einem „kompletten Schock“.

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