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Weniger Pfarrer bedeuten mehr Kooperationen und Fusionen: In Ölbronn hat Pfarrer Jürgen Götze (rechts) bereits im Oktober letzten Jahres über die anstehenden Entwicklungen informiert. Foto: PZ-Archiv
Weniger Pfarrer bedeuten mehr Kooperationen und Fusionen: In Ölbronn hat Pfarrer Jürgen Götze (rechts) bereits im Oktober letzten Jahres über die anstehenden Entwicklungen informiert. Foto: PZ-Archiv
20.10.2016

Kirchengemeinden Ölbronn und Kleinvillars sollen zusammenwachsen

Ölbronn-Dürrn. Die evangelischen Kirchengemeinden Ölbronn und Kleinvillars sollen fusionieren. Das jedenfalls ist der Plan der jeweiligen Kirchengemeinderäte sowie von Pfarrer Jürgen Götze. Am Mittwochabend wurde nun in der Ölbronner Kirche darüber informiert, welche Vorteile ein solcher Schritt mit sich bringen würde.

„Wir gehen schon lange Hand in Hand“, sagte Stefan Huschitt vom Ölbronner Kirchengemeinderat. Aus diesem Grund sei eine „Hochzeit“ zwischen den Kirchengemeinden Ölbronn und Kleinvillars ein logischer und konsequenter Schritt.

Pfarrer Jürgen Götze sieht in der angestrebten Fusion vor allem eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft. Da die Zahl der Gläubigen abnimmt und viele Kirchengemeinden aus diesem Grund keine 100-Prozent-Pfarrstelle mehr genehmigt bekommen, müsse man sich über Kooperationsmodelle Gedanken machen. Auch in Ölbronn und Kleinvillars gehe die Zahl der Gemeindemitglieder zurück, sie liegt aber insgesamt noch bei rund 1200 (900 in Ölbronn, 300 in Kleinvillars).

Im November 2018 wird Götze in den Ruhestand gehen. „Die Pfarrstelle, die dann ausgeschrieben wird, soll wenn möglich bereits für die fusionierte Gemeinde gelten“, hofft Götze, der sich einen Zusammenschluss für Januar 2018 wünscht. „Schon heute betreue ich beide Kirchengemeinden“, erklärt Götze. „Doch eine Fusion würde die Strukturen enorm vereinfachen.“

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