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Damit bei Einsätzen alles reibungslos funktioniert, trainieren die Feuerwehrleute regelmäßig. Um Nachwuchs zu finden, werden zudem Schnuppertage, wie hier auf dem Bild, angeboten. Foto: PZ-Archiv/Prokoph
Damit bei Einsätzen alles reibungslos funktioniert, trainieren die Feuerwehrleute regelmäßig. Um Nachwuchs zu finden, werden zudem Schnuppertage, wie hier auf dem Bild, angeboten. Foto: PZ-Archiv/Prokoph
12.10.2017

Kleiner Bonus für Feuerwehr Maulbronn: Stadt erhöht Aufwandsentschädigung für Kommandanten

Maulbronn. „Ich habe die bisherigen Ansätze einfach verdoppelt“, sagte Bürgermeister Andreas Felchle in der Maulbronner Gemeinderatssitzung am Mittwochabend, als es um die Änderung der Feuerwehr-Entschädigungssatzung der Stadt ging. Die aus dem Jahr 2007 stammenden Ansätze sollten nach zehn Jahren neu festgelegt werden.

Dabei habe Felchle allerdings das Feuerwehrgesetz außer Acht gelassen, monierte in der Sitzung BWV-Stadtrat Jürgen Link – von Beruf Bezirksbrandmeister im Regierungspräsidium Karlsruhe. Denn nach dem Gesetz müsse zuerst die Feuerwehr gehört werden, bevor die Entschädigungssatzung geändert werde.

Link schlug vor, künftig auch den Stellvertretern der Abteilungskommandanten jeweils eine Aufwandsentschädigung von 600 Euro im Jahr zu bezahlen. Das wurde dann – genauso wie der Rest der neuen Satzung – einstimmig beschlossen.

Ab 1. Januar 2018 bekommt der Maulbronner Feuerwehrkommandant somit 2400 Euro im Jahr als Aufwandsentschädigung und sein Stellvertreter 1000 Euro. Die Abteilungskommandanten erhalten jeweils 1000 Euro und ihre Stellvertreter nun 600 Euro im Jahr. Der ehrenamtliche Einsatz der Gerätewarte sowie der Jugendwarte und Jugendleiter wird mit jeweils 600 Euro pro Jahr belohnt.

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